14. Oktober 2019 / 08:31 Uhr

Spitzenreiter SV Helios kassiert 1:5-Packung - SV Sachsenwerk weiter ungeschlagen

Spitzenreiter SV Helios kassiert 1:5-Packung - SV Sachsenwerk weiter ungeschlagen

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Cossebaudes Kapitän Richard Richter (l.) im Luftkampf mit Marcel Frenzel von Helios.
Cossebaudes Kapitän Richard Richter (l.) im Luftkampf mit Marcel Frenzel von Helios. © Steffen Manig
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Die Sachsenwerker siegten durch einen späten Treffer von Tarik Johmani mit 2:1 bei der SG Weixdorf II. Der SSV Turbine enttäuscht beim 0:4 gegen den VfB Hellerau-Klotzsche auf ganzer Linie. 

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Dresden. Trotz einer deftigen 1:5 (1:1)-Pleite gegen den TSV Cossebaude behielt der SV Helios am siebenten Spieltag der Fußball-Stadtoberliga seine Spitzenposition. Das Ergebnis wird aber noch lange Gesprächsthema an der Oskar-Röder-Straße sein. „Uns gelingt mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel haben wir immer wieder gekontert und effizient getroffen. Ein großes Lob an die Mannschaft. Sie hat sich Spiel für Spiel den Glauben an die eigenen Stärken erarbeitet und sich heute belohnt“, erklärte Cossebaude-Trainer Marco Matthes.

Die Führung der Hausherren durch Alexander Preißiger in der 27. Minute egalisierte Jonathan Klapsch kurz vor dem Pausentee (44.). Philipp Hendrich (64.), Richard Richter (73.) sowie Marco Jäger im Doppelpack (77., 87.) sorgten für den sensationell hohen Auswärtssieg beim Tabellenführer.

Radebergs Trainer begeistert

Der Radeberger Trainer Frank Selber ließ nach dem 4:3 (2:2)-Sieg seiner Elf gegen die SG Weißig seinen Gefühlen freien Lauf. „Das ist ja der Wahnsinn. Eine Riesentruppe. Jeder einzelne Spieler hat heute alles gegeben. Und diese tolle Kulisse mit über 100 Zuschauern. Das war allerbeste Werbung für den Fußball“, sprudelte es aus dem 54-Jährigen heraus. Auf dem Kunstrasenplatz an der Schillerstraße wogte das Geschehen ständig hin und her. Es gab Chancen auf beiden Seiten und insgesamt sieben Tore. RSV-Torjäger Henry Hempel eröffnete das Schützenspektakel in der zehnten Minute mit seinem zwölften Saisontreffer. Zehn Minuten später glich der Ex-Radeberger Felix Claus aus.

In der 38. Minute gingen die Gäste durch Gino Sanftenberg in Führung. Mike Hirsch traf noch in der ersten Hälfte zum 2:2-Pausenstand (41.). Es war das 100. Punktspieltor des 35 Jahre alten Routiniers. Nach einer reichlichen Stunde brachte Ion Cuculas die Weißiger erneut in Front (65.). Doch Radeberg bäumte sich erfolgreich gegen die drohende Niederlage auf. Gabor Zirkel (70.) und erneut Hirsch (89.) sicherten dem RSV den vollen Punktgewinn.

Turbine-Coach Frank Rittner: "Das war nichts.“

Weit weniger angetan von der Vorstellung seiner Mannen war Turbine-Trainer Frank Rittner. „Es war die bislang schwächste Saisonleistung, Jegliche taktische Marschroute war mit dem Anpfiff wie weggeblasen“, musste der Aufstiegscoach nach dem klaren 0:4 (0:3) beim VfB Hellerau-Klotzsche zugeben. Rittner bat sogar bei den mitgefahrenen SSV-Turbine-Fans um Verzeihung: „Ich muss mich für diese Leistung entschuldigen. Das war nichts.“ Till Weber (16., 19.), Felix Moritz (26.) und Ricardo Blum (88.) sorgten für den deutlichen Sieg des Tabellen-Zweiten.

Weiterhin noch ungeschlagen ist nach sieben Partien der SV Sachsenwerk. Tarik Johmani traf in der 85. Minute bei der SG Weixdorf II zum 2:1 (0:0)-Erfolg. Jeremy Proske hatte die Sachsenwerker nach vorn gebracht (58.), Patrick Weck-Hausch gelang in der 65. Minute der Ausgleich.

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