20. Juni 2019 / 12:27 Uhr

Spitzenspiel zum Saisonabschluss: BSG Chemie II empfängt Meister SV Tapfer

Spitzenspiel zum Saisonabschluss: BSG Chemie II empfängt Meister SV Tapfer

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
(Symbolbild)
(Symbolbild) © imago/ClausBergmann
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Die beiden Spitzenteams der Stadtliga treffen vor dem Pokalendspiel kommendes Wochenende noch einmal in der Liga aufeinander. Werden beide Teams die Generalprobe mit "angezogener Handbremse" absolvieren ? Spannend ist nach wie vor der Abstiegskampf zwischen der SpVgg Leipzig 1899 und der zweiten Mannschaft des SV Lipsia Eutritzsch. 

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Leipzig. Eigentlich hat das der Spielansetzer der Fußball-Stadtliga toll hingekriegt: Am letzten Spieltag treffen Zweiter und Erster aufeinander. Doch das Sonntagmatch (15 Uhr) zwischen der BSG Chemie II und dem SV Tapfer ist für die Tabelle angesichts des fetten Elf-Punkte-Vorsprungs der Tapferen bedeutungslos. Und doch auch wieder nicht, denn es ist die Generalprobe für das sechs Tage später stattfindende Finale um den Stadtpokal. „Natürlich haben wir dabei schon das Endspiel im Blick“, bekennt Tapfer-Trainer Marcus Wittmann. Und sein gleichberechtigter Mitcoach Steffen Hartmann ergänzt: „Wir wollen im Rhythmus bleiben, um im Finale voll da zu sein.“ Das vorherige Punktspiel sehe er als normale Begegnung. „Vielleicht ein schönes Duell, aber wahrscheinlich noch nicht mit der Intensität, mit der dann im Pokalendspiel gekämpft wird. „Es kommt natürlich auch darauf an, wie Chemie das sieht und wie sie zur Generalprobe antreten“, so Hartmann.

Chemie-Trainer Jens Wuttke beantwortet das insoweit, dass keine Spieler der ersten Mannschaft im Aufgebot sein werden, da diese zumindest bei der ersten Partie noch im Urlaub sind. „Es ist für das Punktspiel schade, dass wir die Sache nicht spannend halten konnten. Wir waren nicht konstant genug. So ist Tapfer für beide Spiele klarer Favorit“, befindet Wuttke. „Trotzdem träumen wir vom Pokal.“

Die letzte Punktspielrunde ist also vor allem wegen der noch offenen Abstiegsfragen brisant. So will Lipsia II die allerletzte Chance auf den Liga-Verbleib offen halten. Alles andere als ein Sieg bei Eintracht Süd würde Abstieg bedeuten. Und selbst ein Dreier hilft nur, wenn die Spielvereinigung zugleich verliert und der SV Liebertwolkwitz nicht aus der Landesklasse in die Stadtliga absteigt. Wenn es also nur zwei Absteiger gibt. Die Spielvereinigung trifft zu Hause auf Lok Engelsdorf und steht auch unter Siegzwang. Denn nur mit einem Dreier kann sie noch den auf alle Fälle sicheren Rang 13 erreichen, den derzeit Motor Gohlis-Nord innehat. Die Gohliser brauchen also daheim gegen Nachbar Rotation 1950 II nur einen Punkt, um ganz gesichert zu sein.

Alle anderen Begegnungen haben bestenfalls noch Bedeutung für die Platzierungen. Am interessantesten ist das Rennen um Rang drei. Die SG Olympia 1896 hat mit zwei Punkten Vorsprung vor dem SV Panitzsch/Borsdorf und TuS Leutzsch die besten Chancen auf Bronze. Olympia spielt zu Hause gegen Eintracht Schkeuditz (Tabellensechster mit Aussicht auf Rang vier). Die Panitzscher empfangen im einzigen Sonnabendspiel die Zweite des VfB Zwenkau (12.) und der TuS spielt am Sonntag, 15 Uhr, beim quasi bereits abgestiegenen Schlusslicht SV Brehmer.

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