04. August 2020 / 17:29 Uhr

Trotz Nullnummer bei SPORTBUZZER-Challenge: Döhrener voller Selbstbewusstsein und Vorfreude

Trotz Nullnummer bei SPORTBUZZER-Challenge: Döhrener voller Selbstbewusstsein und Vorfreude

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Döhrener Marco Jank und Oliver Krenzer (rechts) liefern bei der Balljonglage, doch ihre Kontrahenten sind noch eine ganze Ecke stärker.
Die Döhrener Marco Jank und Oliver Krenzer (rechts) liefern bei der Balljonglage, doch ihre Kontrahenten sind noch eine ganze Ecke stärker. © Dennis Michelmann
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Bei der SPORTBUZZER-Challenge hat Niedersachsen Döhren in der 1. Runde beim SC Hemmingen-Westerfeld nicht viel zu bestellen gehabt, unterlag mit 0:5. Wie gut, dass man dem Landesligisten in einem Testspiel noch einmal gegenübersteht. Die Vorfreude auf die Bezirksliga-Saison kann die Pleite eh nicht trüben.

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Weit vor Beginn der SPORTBUZZER-Challenge – präsentiert von sportkluft.eu und dem Sporthotel Fuchsbachtal – sind die sechs Spieler von Niedersachsen Döhren in Hemmingen. „Können wir ein wenig früher anfangen? Wir haben um 19 Uhr Training“, fragt Kapitän Maxim Menges. Seit beim Bezirksligisten Michael Wohlatz und Benjamin Ullrich das Sagen haben, kann sich eben kein Spieler mehr sicher sein. Zu spät kommen ist da nicht drin.

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Zehn gehen, ein Dutzend kommt

In der neuen Saison wird die Spielvereinigung ein neues Gesicht haben – nicht nur an der Seitenlinie, wo erstmals seit elf Jahren nicht Till Uhlig stehen wird, sondern ein gleichberechtigtes Trainerduo.

Und das muss mit Pascal Bode (TSV Kirchrode), Hendrik Fedderken (Blaues Wunder), Torben Koschinsky (TSV Bemerode), Wladislaw Martirosov, Robert Hauk (beide Karriereende), Piet Niemann (Umzug nach Bremen), Jonas Richert (TuS Altwarmbüchen), Marco Sander (eigene Altherren), Tobias Schmücking (Pause) und Aleksa Plecas (Ziel unbekannt) zehn Abgänge kompensieren und zwölf neue Kräfte integrieren.

Bilder von der SPORTBUZZER-Challenge (1. Runde) zwischen dem SC Hemmingen-Westerfeld und Niedersachsen Döhren

Die Spieler des SC Hemmingen-Westerfeld und von Niedersachsen Döhren posieren mit dem für die SPORTBUZZER-Challenge nötigen Utensilien. Zur Galerie
Die Spieler des SC Hemmingen-Westerfeld und von Niedersachsen Döhren posieren mit dem für die SPORTBUZZER-Challenge nötigen Utensilien. ©

Marko Grahovac, Julian Reygers (beide OSV Hannover), Marius Fennel, Luis-Felipe Großmann, Jannick Bettels (alle Blaues Wunder), Jordan Ross (JFV Calenberger Land), Daniel Werner (TSV Godshorn), Philip Wagner (SV Ramlingen/Ehlershausen), Christopher Wollny, Jörn Hoffmeister, Robin und Yannick von Freden (alle SG 05 Ronnenberg) sorgen für einen 28-Mann-Kader, der perspektivisch noch um zwei Spieler reduziert werden soll. ­Wohlatz spricht von einem gelungenen Mix.

"Er ist der größte Fan unserer Mannschaft"

Hat denn Uhlig schon mal vorbeigeschaut oder lässt er seine Nachfolger in Ruhe arbeiten? „Er ist der größte Fan unserer Mannschaft, ist eine riesige Unterstützung“, sagt Wohlatz. „Wir stehen in engem Austausch, aber was das Sportliche angeht, hält er sich komplett raus.“

Sie haben einen Plan, geben zunächst einmal nur ein „qualitatives Ziel“ aus: Den Ballbesitzfußball verbessern, dominant auftreten und bis zum Schluss die Chance haben, in die Meisterrunde einziehen zu können. „Dieser Kader ist der stärkste, den wir bisher trainiert haben, insofern können wir selbstbewusst in die neue Saison starten“, sagt Wohlatz. Klar ist: „Eine lange Eingewöhnungsphase oder Schwächephasen darf man sich beim neuen Modus nicht erlauben.“

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Neun Testspiele wird die Spielvereinigung im Übrigen in der Vorbereitung bestreiten. Der Härtetest vor der voraussichtlich am 6. September beginnenden Saison steht am 30. August (14 Uhr) an – daheim gegen den SC Hemmingen-Westerfeld. Gelingt dann die Revanche für das Aus bei der Challenge?

Da jubelt selbst der Gegner

Bei der wurde hinterher nur noch über die Balljonglage zu zweit gesprochen. Die Döhrener Marco Jank und Oliver Krenzer hatten starke 128 Wechsel vorgelegt, aber was Yannick Kranz und Clemens Grage anschließend leisteten, versetzte alle Anwesenden ins Staunen. 442 Berührungen, zumeist mit dem Kopf, sind die neue Bestmarke. Selbst die Niedersachsen feuerten mit an, bejubelten jede Hundertermarke mit.

„Ja, der war dran.“ Döhrens Jan Häusler zeigte sich beim Lattenschießen gegen Athiwat-Joe Khambor überaus fair – und verlor dadurch die Auftakt-Übung. Und auch das Pfostenrennen (Wisam Askar gegen Maxime Menges), das Mülltonnenschießen (Daniel Stojanov gegen Niklas Kern) und den Weitschuss (Steven Melz gegen Philipp Wagner) entschieden die Gastgeber für sich. Es war erst das zweite 5:0 in der 1. Runde.