16. Juli 2019 / 22:21 Uhr

Souveräne Arminia: Oberligist lässt sich von Kreisvertretern nicht ausbremsen

Souveräne Arminia: Oberligist lässt sich von Kreisvertretern nicht ausbremsen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Arminias Sandro Subaru überwindet Ricklingens Torhüter Felix Wollenweber.
Arminias Sandro Subaru überwindet Ricklingens Torhüter Felix Wollenweber. © Debbie Jayne Kinsey
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Der SV Arminia Hannover hat sich in der Gruppe 1 des Top 18 vom SPORTBUZZER-Cup trotz des Einsatzes zahlreicher Testspieler erwartungsgemäß durchgesetzt. Gegen den TuS Ricklingen und TuS Mecklenheide gewann der Oberligist jeweils souverän.

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0:4 gegen Arminia Hannover verloren, aus dem SPORTBUZZER-Cup ausgeschieden – dennoch sah Matthias Mordhorst glücklich aus. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der Trainer vom TuS Ricklingen. Und dafür hatte er mehrere gute Gründe.

Da ist einerseits das Erreichen der zweiten Turnierphase. „In den vergangenen Jahren sind wir immer in der ersten Runde rausgeflogen. Von daher war das jetzt schon eine Steigerung.“ Dem Coach gefiel andererseits vor allem gut, wie sich sein Team präsentiert hat. „So kurios das klingen mag: Wir haben gegen Arminia besser gespielt als in der ersten Partie, auch wenn wir die gewonnen haben. Da waren wir zu Beginn nicht so richtig wach.“

Bilder aus der Gruppe 1 des Top 18 vom SPORTBUZZER-Cup 2019 bei der SV Ahlem

Shakehands vor dem Anpfiff bei TuS Ricklingen gegen TuS Mecklenheide. Zur Galerie
Shakehands vor dem Anpfiff bei TuS Ricklingen gegen TuS Mecklenheide. ©
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Im ersten Spiel des Tages der Top-18-Gruppe, die auf der Anlage der SV Ahlem ausgetragen wurde, gelang Ricklingen ein 1:0-Erfolg gegen den TuS Mecklenheide. André Gromotka erzielte nach einer Viertelstunde den einzigen Treffer der Begegnung, als er den Ball über Keeper Lasse Olbrich ins Netz lupfte.

Gromotka hat den Ausgleich auf dem Fuß

Im zweiten Spiel gegen den haushohen Favoriten standen die Ricklinger zwar erwartungsgemäß auf verlorenem Posten, hätten aber dennoch zu einem Torerfolg kommen können. Der TuS besaß mehrere gute Chancen – beispielsweise durch Gromotka, der den Ball am Tor vorbeispitzelte und den zwischenzeitlichen Ausgleich verpasste.

Aussichtsreich scheiterte auch Marc-Oliver Aden, der von der Strafraumgrenze aus abschloss, anstatt seinen Platz zu nutzen und allein aufs Tor zuzulaufen. „Vielleicht war das auch die Nervosität, wenn man die Chance auf ein Tor gegen einen Oberligisten hat“, sagte Mordhorst und schmunzelte.

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Mit seinem Team startet er in der neuen Saison in der 1. Kreisklasse – im ersten Jahr nach dem Abstieg aus, zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Kreisliga. „Wir haben nichts dagegen, wenn wir zur Fahrstuhlmannschaft werden. Ein Wiederaufstieg ist aber kein Muss“, sagt Mordhorst und verweist darauf, „dass wir einen Umbruch hatten, fünf Spieler sind in unsere Altherren gegangen, acht Jungs aus der A-Jugend gekommen“, betont der Trainer. Die Treffer für die Arminen gelangen Branislav-Alexander Tesic (5., 45.) sowie Osei Ransford (33., 43.).

Ein Eigentor als Schlusspunkt

Im letzten Spiel des Tages bezwang Arminia die Mecklenheider mit 4:1 und zog endgültig in die Finalrunde ein. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Skerdi Bejzade erzielten Ferhat Akbas (7.), Garvin Mulamba (17.) und Ransford (35.) sowie Eike-Lennart Vogel mit einem Eigentor (45.). Den größten Applaus erhielt jedoch Pascal Henke (15.), dem per sehenswertem Volleytor der zwischenzeitliche Ausgleich gelang.

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