23. Oktober 2019 / 15:38 Uhr

SPORTBUZZER Hallenpokal startet: Das größte Spektakel für die kleinen Kicker

SPORTBUZZER Hallenpokal startet: Das größte Spektakel für die kleinen Kicker

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stolze Sieger: Die E-Juniorinnen des TSV Bemerode präsentierten nach ihrem Finalerfolg im Frühjahr 2019 stolz den Pokal.
Stolze Sieger: Die E-Juniorinnen des TSV Bemerode präsentierten nach ihrem Finalerfolg im Frühjahr 2019 stolz den Pokal. © Nicola Wehrbein
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Am Wochenende geht es wieder los: Der SPORTBUZZER Hallenpokal startet in die nächste Runde. Das Mammutturnier begeistert ganze 9000 Nachwuchsfußballer aus 827 Mannschaften.

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180 Vereine, 827 Mannschaften, 9000 Nachwuchsfußballer: Das sind die beeindruckenden Zahlen zum SPORTBUZZER Hallenpokal in der Region Hannover, der an diesem Wochenende be­ginnt. Dieses Mammutturnier sucht bundesweit seinesgleichen und bietet allen Teilnehmern und Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis – mit Übersteigern und Doppelpässen, Torwartparaden und Torjubel, aufgeregten Eltern und Geschwistern und den Tischen mit den selbstgebackenen Waffeln sowie den bunten Tüten auf dem Kabinengang.

Der aktuelle SPORTBUZZER Hallenpokal hält einiges an Neuem be­reit. Das Wichtigste: Bei den D- und E-Junioren wurde ein Leistungsbereich eingeführt, für den die Vereine frei melden konnten. „In der Vergangenheit gab es in den Vor- und Zwischenrunden teilweise sehr ho­he Ergebnisse, weil das sportliche Gefälle zwischen den Teams oft recht groß war. Das macht für beide Seiten wenig Sinn“, erklärt Matthias Sander, Hallenspielleiter Junioren. Kreisligamannschaften und ambitionierte Kreisklassenteams aus der Stadt und dem Umland treffen nun in den Leistungsrunden aufeinander – hochkarätige Duelle sind garantiert.

Das sind eure besten Bilder vom SPORTBUZZER Hallenpokal der Saison 2018/19

Ausgelassene Freude herrscht bei den unteren E-Junioren des TuS Altwarmbüchen. Die Mannschaft von Thomas Grieger hat sich für das Finale des SPORTBUZZER Hallenpokals qualifiziert, ist nur noch einen Schritt vom großen Coup entfernt.  Zur Galerie
Ausgelassene Freude herrscht bei den unteren E-Junioren des TuS Altwarmbüchen. Die Mannschaft von Thomas Grieger hat sich für das Finale des SPORTBUZZER Hallenpokals qualifiziert, ist nur noch einen Schritt vom großen Coup entfernt.  ©
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"Ein ganz anderes Kaliber"

„Das ist noch mal ganz ein anderes Kaliber“, sagt Sander. Jeweils 64 Mannschaften gehen in den starken Konkurrenzen der D- und E-Junioren an den Start und haben ihr Ziel fest vor Augen: das Erreichen des großen Finales – die besten acht Teams der genannten Altersklassen kämpfen in der Endrunde um den Kreismeistertitel.

Alle anderen Mannschaften der D- und E-Junioren tragen erstmalig reine Spielerunden aus. Es wird so­mit keine Kreissieger mehr geben, die früher aus dem separaten Wettbewerb der unteren Teams hervorgegangen sind. Das Konzept der Spielerunden hat sich bei den jüngsten Kickern der F- und G-Bambini bereits bewährt.

Spaßfußball statt Titelkämpfen, weg vom Ergebnisdenken und dem Blick auf die Tabelle – ganz im Sinne der Fair-Play-Liga draußen auf dem Feld. „Wir teilen die Gruppen nach jeder Runde wieder neu ein, damit sich in etwa Teams der gleichen Leistungsstärke messen“, sagt Sander.

Bilder vom SPORTBUZZER Hallenpokal - Finale der E-Junioren in Bennigsen

Voller Einsatz: Semih von den E-Junioren des 1. FC Germania Egestorf/Langreder im Duell mit Constantin (TSV Kirchrode).  Zur Galerie
Voller Einsatz: Semih von den E-Junioren des 1. FC Germania Egestorf/Langreder im Duell mit Constantin (TSV Kirchrode).  ©

Ohne Druck Fußball spielen

Geplant seien jeweils drei Spielerunden in den unterschiedlichen Altersklassen: „Die meisten Trainer befürworten das Konzept. Und die Kinder sind ohnehin glücklich, wenn sie einfach mit Freude ohne Druck Fußball spielen können.“ Ein Problem mit den Spielerunden hätten nur die „selbsterklärten Bundesligatrainer, die wollen mit ihren Kindern Erfolge feiern und Titel holen“, so Sander. Anders als bei den Kleinen, die ohne Referee spielen und quasi ihre eigenen Schiedsrichter sind, sollen die Spielerunden der D- und E-Junioren mit Unparteiischen besetzt werden.

An mehr als 40 Spielstätten rollt in den kommenden Monaten Wo­che für Woche der Ball. Von den G-Bambini bis zu den D-Junioren jagen bei den Jungen insgesamt 764 Mannschaften dem (Futsal-) Ball nach. Die SG Blaues Wunder, der TSV Bemerode und der VfL Eintracht Hannover stellen jeweils 18 Teams, das ist spitze. Fast ebenso stark vertreten sind der HSC und Germania Grasdorf.

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Verlierer gibt es nicht

Beim weiblichen Nachwuchs messen sich in den Altersklassen der A-/B-Juniorinnen bis zu den E-Mädchen exakt 63 Mannschaften. Den Auftakt machen am Samstag die D-Juniorinnen in der Sporthalle des Heesseler SV und die D-Junioren der Spielerunde 12 auf dem Parkett des Georg-Büchner-Gymnasiums in Letter. Tags darauf sind in acht Hallen der Region die E- und D-Junioren los.

Eine lange sportliche Reise be­ginnt, begleitet von Tröten und Maskottchen, geprägt durch Fußball mit Herz und Leidenschaft und der kompletten Bandbreite zwischen Siegerfreude und Enttäuschung. Am 29. Februar und 1. März steigen in der Großsporthalle am Schulzentrum in Uetze die Finalrunden der D- und E-Juniorinnen sowie der Leistungsmannschaften von D- und E-Junioren, Ausrichter ist der SV Uetze 08. Die A-/B- und C-Juniorinnen küren ihre Hallenköniginnen schon eine Woche zuvor in der IGS Linden.

Das Schöne ist: Verlierer gibt es hier nicht. Während die einen von der Endrunde träumen und den Gewinn der Trophäe anpeilen, ist für andere das Dabeisein schon alles. Insbesondere die Jüngsten genießen das Drumherum beim aufregenden Spektakel unterm Hallendach mit Spaßgarantie.

Bilder vom SPORTBUZZER Hallenpokal - Finale der D-Junioren in Bennigsen

Auswahlspielerin Rauan vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zählt zu den stärksten Akteuren bei der D-Junioren Endrunde.  Zur Galerie
Auswahlspielerin Rauan vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zählt zu den stärksten Akteuren bei der D-Junioren Endrunde.  ©
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