07. Oktober 2020 / 13:19 Uhr

Neun Tore fehlen ihm noch zur Jacke: Levestes Florian Beck ist Euer Held der Woche!

Neun Tore fehlen ihm noch zur Jacke: Levestes Florian Beck ist Euer Held der Woche!

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
„Einige von uns haben zusammen im Herrenbereich angefangen, jetzt wollen wir die letzten Jahre wieder zusammenspielen. Etwas Schöneres, als mit seinen Kumpels zu kicken, gibt es nicht, sagt Florian Beck, euer Held der Woche.
„Einige von uns haben zusammen im Herrenbereich angefangen, jetzt wollen wir die letzten Jahre wieder zusammenspielen. Etwas Schöneres, als mit seinen Kumpels zu kicken, gibt es nicht", sagt Florian Beck, euer Held der Woche. © Stefan Zwing
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Wie in der Vorwoche ging es bei der SPORTBUZZER-Wahl zu Hannovers Held der Woche knapp zu:  Sieger Florian Beck vom Kreisligisten TV Jahn Leveste hatte gerade einmal 0,5 Prozent Vorsprung.

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Wie es sich als Fast-Held der Woche anfühlt, davon kann Stefan Mende vom TSV Goltern II ein Lied singen. In der Vorwoche landete er bei der Abstimmung nur 0,2 Prozentpunkte hinter Gewinner Lorenzo Paldino vom 1. FC Germania Egestorf/Langreder.

"Ich stand meistens nur richtig"

Auch diesmal war das Rennen bis zum Schluss denkbar knapp. Am Ende hatte Derbyheld Finn Palczewski vom SV 06 Lehrte (28,4 Prozent) haarscharf das Nachsehen gegenüber Florian Beck vom Kreisligisten TV Jahn Leveste (28,9 Prozent).

Das sind die Helden der Woche aus der Region Hannover in der Saison 2020/21

Hozan Partawie (SG Letter 05): Im Auswärtsspiel beim SV Türkay Spor Garbsen hat der 35-jährige Torhüter drei Elfmeter binnen drei Minuten pariert. Dafür wurde er mit 29,4 Prozent der Stimmen der Held der Woche. Zur Galerie
Hozan Partawie (SG Letter 05): Im Auswärtsspiel beim SV Türkay Spor Garbsen hat der 35-jährige Torhüter drei Elfmeter binnen drei Minuten pariert. Dafür wurde er mit 29,4 Prozent der Stimmen der Held der Woche. ©

Verdient hat sich Beck die Auszeichnung zum SPORTBUZZER-Helden der Woche allemal. Am Sonntag schoss er seine Levester mit fünf Treffern im Alleingang zum 6:1-Sieg gegen den TuS Gümmer, kurz vor der Pause gelang ihm ein lupenreiner Hattrick in nur sieben Minuten.

„Ich stand meistens nur richtig und wurde einfach hervorragend bedient“, meint der 29-jährige Stürmer bescheiden. Eine kleine Hilfe war allerdings eine Stichelei seines Teamkollegen.

Romaus und Beck sticheln sich an

„Mein Kumpel Sascha Romaus hat vor dem Spiel angekündigt, dass es einen Wechsel an der Spitze der Torjägerliste gibt“, erzählt er. Romaus hatte vor der Heimpartie gegen Schlusslicht Gümmer fünf Treffer auf dem Konto, Beck sechs. „Das konnte ich natürlich nicht zulassen“, sagt er und lacht.

Romaus zog tatsächlich zunächst gleich, nach zwei Minuten eröffnete er den Levester Torreigen. Danach machte Beck die Partie zu seiner One-Man-Show. Nicht die erste Gala des Polizeistudenten in dieser Saison – schon am ersten Spieltag hatte er beim 3:1-Sieg gegen Lohnde 96 einen Dreierpack geschnürt.

"Immer einen flotten Spruch auf den Lippen"

„Er ist immer motiviert, Tore zu schießen“, weiß sein Trainer Holger Schwabe, „darüber hinaus ist Flo wichtig für das Team, er hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen.“

Momentan macht es Beck einfach Spaß in Leveste, wie er betont. „Viele kennen sich schon vom SV Gehrden und sind gut befreundet. Selbst unsere Eltern sind teilweise befreundet“, meint er und lacht.

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Gemeinsam mit Marcus Doerge wechselte Beck 2019 vom Bezirksligisten zum TV Jahn, in diesem Jahr folgten Romaus, Marco Schubring, Torben Mowka und Nils Brummund.

„Einige von uns haben zusammen im Herrenbereich angefangen, jetzt wollen wir die letzten Jahre wieder zusammenspielen. Etwas Schöneres, als mit seinen Kumpels zu kicken, gibt es nicht", sagt Beck.

Für 20 Tore gibt es die Jacke des Trainer

Wenn es dann noch sportlich läuft, umso besser. Die 20-Tore-Marke hat sich Beck als Ziel gesetzt, dafür winkt ihm sogar eine Belohnung. „Der Trainer hatte in der Vorbereitung eine grüne Adidas-Jacke an, die mir gut gefallen hat. Im Internet habe ich die aber nirgendwo gefunden“, erzählt Beck. „Dann hat er gesagt, wenn ich 20 Tore mache, kann ich sie haben.“

Mehr als die Hälfte hat er schon jetzt. „Wenn er so weitermacht, muss ich ihn irgendwann rausnehmen“, scherzt Schwabe. Dazu wird es wohl nicht kommen – auf Becks Tore wollen die Levester auch in Zukunft nicht verzichten.