18. Dezember 2018 / 10:27 Uhr

SPORTBUZZER-Matchday: Was ihr über das Spiel des VfL Wolfsburg gegen Stuttgart wissen müsst

SPORTBUZZER-Matchday: Was ihr über das Spiel des VfL Wolfsburg gegen Stuttgart wissen müsst

Andreas Pahlmann und Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der VfL Wolfsburg erwartet den VfB Stuttgart.
Der VfL Wolfsburg erwartet den VfB Stuttgart. © imago/Sportfoto Rudel
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VfL gegen VfB, Wolfsburg gegen Stuttgart: Nach zehn Punkten aus vier Spielen geht der VfL Wolfsburg selbstbewusst in die Partie gegen die Schwaben.

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Super, ein Heimspiel!

Ähm, nein. 13 Auswärtszähler (in sieben Spielen) hat der VfL bisher gesammelt, nur Bayern und Dortmund haben mehr. In der VW-Arena gab’s für Wolfsburg dagegen nur neun Punkte aus acht Spielen, lediglich Augsburg und Hannover haben weniger. Allerdings ist der VfB der richtige Gegner, um die Wolfsburger Heimbilanz zu verbessern: Von den letzten elf Heimspielen gegen Stuttgart gewann der VfL neun, die anderen beiden endeten unentschieden. Zudem sind die Schwaben zwar seit Samstag nicht mehr Letzter, haben aber in dieser Saison eine chronische Auswärtsschwäche: Fünf der letzten sechs Liga-Reisen endeten punktlos.

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Was für den VfL spricht

Die gute Form der letzten Spiele, zum ersten Mal in der Amtszeit von Bruno Labbadia gab es vier Liga-Partien nacheinander ohne Niederlage. „Wir sind seit Beginn der Saison auf dem richtigen Weg“, sagt der Trainer, „darum machen wir aufgrund der letzten Spiele keine Luftsprünge, sondern sind sehr sachlich und fokussieren uns immer auf die nächste Aufgabe.“

Alle gesund?

Zumindest sind einige wieder gesünder - die Personallage hat sich im Vergleich zum 2:0-Sieg am vergangenen Freitag in Nürnberg verbessert. Dort hatten Admir Mehmedi (angeschlagen auf der Bank) und Jerome Roussillon (Adduktorenprobleme) gefehlt, gegen Stuttgart werden beide wieder erste Wahl sein können. „Roussillon konnte am Sonntag leichtes Training mitmachen, auch Mehmedi hat mittrainiert – es sollten alle zur Verfügung stehen“, so Labbadia. Wie er die beiden in die Startelf für das Spiel gegen Stuttgart einbaut, sei ihm „selbst noch nicht ganz klar“, wahrscheinlich aber müssen Yunus Malli und Felix Uduokhai wieder auf die Bank. „Wir werden keine Riesen-Veränderungen vornehmen“, so Labbadia, der sich aber erst im Laufe des Montags mit den taktischen Optionen beschäftigen wollte. „Denn bisher“, so der Coach, „lag unser Fokus auf der Regeneration, wir wollten den Spielern auch vom Kopf her etwas Luft lassen.“

Im Blickpunkt: Der Kapitän

Josuha Guilavogui ist endgültig zurück. Gegen den 1. FC Nürnberg, am vergangenen 15. Spieltag, absolvierte der VfL-Kapitän schon die zweite Partie in Folge über die volle Distanz. „Das ist sensationell, dass er jetzt schon Spiele gemacht hat“, drückt Coach Bruno Labbadia seine Bewunderung für den Franzosen aus, der sich bereits am ersten Spieltag gegen Schalke 04 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Weil sich der 28-Jährige für eine konservative Behandlungsmethode und gegen eine Operation entschied, ist er schon jetzt auf dem besten Weg zurück zum Leader im defensiven VfL-Mittelfeld. Und Labbadia musste sogar etwas bremsen: „Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass jede Woche, die er länger auf dem Platz steht, ihm Sicherheit gibt.“ Und dass sie die Wahrscheinlichkeit, dass er sich Nebenverletzungen zuzieht, muskuläre Geschichten etwa, verringert.

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Das Wiedersehen

Er war auch Trainer in Leverkusen und in Hamburg, aber nirgendwo war er so lange am Stück als Chefcoach tätig wie beim VfB Stuttgart: Fast auf den Tag genau vor acht Jahren übernahm Bruno Labbadia die Schwaben (als Nachfolger von Ex-VfL-Kapitän Jens Keller), führte sie erst zum Klassenerhalt und dann nach Europa. Vor dem Wiedersehen heute (20.30 Uhr) in der VW-Arena sagt der Wolfsburger Trainer darum: „Ich wünsche mir, dass der VfB in der Liga bleibt – weil er in die Bundesliga gehört und weil es einfach auch ein schöner Klub ist.“ Neben Labbadia haben übrigens auch die Wolfsburger Offensivspieler Daniel Ginczek (2014 bis 2018 beim VfB) und Josip Brekalo (2017 an den VfB verliehen) eine Stuttgarter Vergangenheit, im aktuellen VfB-Kader stehen mit Christian Gentner (der trotz des Todes seines Vaters spielen will), Mario Gomez und Daniel Didavi drei Ex-Wolfsburger; zudem war der Stuttgarter Kommunikationschef Oliver Schraft von 2012 bis 2014 Medien-Chef des VfL.

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DAZN, Eurosport - oder doch tm3 und 9live? Man blickt ja nicht mehr durch. Zum Glück ist heute Abend alles so, wie es sich für einen Bundesliga-Spieltag gehört: Das Spiel des VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart gibt es live auf Sky - und anschließend läuft in der ARD-Sportschau (diesmal ab 22.45 Uhr) die Zusammenfassung.