06. Oktober 2020 / 23:39 Uhr

Mit Calmund, Kramer, Podolski und Co: So lief die SPORTBUZZER Network Light in Köln

Mit Calmund, Kramer, Podolski und Co: So lief die SPORTBUZZER Network Light in Köln

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die <b>SPORT</b>BUZZER Network Light in Köln - mit vielen Promis und guten Gesprächen.
Die SPORTBUZZER Network Light in Köln - mit vielen Promis und guten Gesprächen. © Basti Sevastos/Timo Voss/Montage
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Zur SPORTBUZZER Network Light waren Gäste aus Spitzensport, Berichterstattung und Show-Business geladen. Das große Thema: Das Länderspiel Deutschland gegen die Türkei am Dienstagabend - "ein must-watch" für Gäste wie die Ex-DFB-Spieler Christoph Kramer und Lars Stindl.

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Wenn am Mittwochabend in Köln um 20.45 Uhr das Länderspiel zwischen der deutschen und der türkischen Nationalmannschaft angepfiffen wird, schlagen zwei Herzen in der Brust von Christoph Daum. Der 66-Jährige war als Vereinstrainer viele Jahre in der Türkei tätig – und blickt dementsprechend mit geteilten Emotionen auf das Testspiel der DFB-Elf. „Ich habe eine große Verbindung zu der Türkei und habe immer betont, dass das meine zweite Heimat ist“, sagte Daum am Dienstagabend bei der SPORTBUZZER Network Light in der Strassenkicker Base in Köln-Mülheim.

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25 Gäste aus dem Sport-Business waren gekommen in die Location von Ex-Nationalspieler, Weltmeister und Köln-Ikone Lukas Podolski, um sich im Vergleich zu den bisher veranstalteten SPORTBUZZER-Network-Nights in Berlin oder der Hamburger Elbphilharmonie im corona-angepassten Rahmen auf die Partie einzustimmen. Daum, der den türkischen Fußball aufgrund einer vernachlässigten Nachwuchsarbeit grundsätzlich „in einer Abwärtsspirale“ sieht, erwartet eine Partie unter ungewöhnlichen Vorzeichen: „Der türkische Nationaltrainer wird einiges ausprobieren und die deutsche Mannschaft wird auch nie mehr in dieser Formation auflaufen.“

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Die SPORTBUZZER Network Light in Köln - mit vielen Promis und guten Gesprächen. ©

Erstmals für die Nationalmannschaft zum Einsatz kommen könnte dabei auch das Gladbacher Duo Florian Neuhaus und Jonas Hofmann. Borussia-Teamkollege Christoph Kramer, der am Dienstagabend ebenso wie Mitspieler Lars Stindl eingeladen war, wünscht sich, dass beide zu ihren ersten Einsatzminuten im DFB-Dress kommen. „Damit man sagen kann, dass man Nationalspieler ist. Und das ist es ja, was am Ende zählt und was unser aller Kindheitstraum ist.“

Kramer: DFB-Elf "ein must-watch"

Ohnehin sind Stindl (elf Länderspiele) und Kramer (zwölf), die wohl nicht mehr für die verjüngte DFB-Elf berufen werden, immer noch bestens im Bilde, was die Geschehnisse rund um die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw angeht. „Die Nationalmannschaft ist einfach ein must-watch“, gibt Weltmeister Kramer zu verstehen, merkt hinsichtlich des Umbruchs, der nach dem Vorrundenaus bei der WM 2018 angeschoben wurde, aber auch an: „Ob die Verjüngung nötig war, weiß ich nicht.“

Stindl sieht trotz der Neuausrichtung „viel Qualität“ in der Mannschaft. Zu sehen zu sein wird diese bei dem Länderspieldreierpack voraussichtlich jedoch erst ab Samstag, wenn die Nationalmannschaft beim ersten von zwei Spielen in der Nations League auf die Auswahl der Ukraine treffen wird. Am Dienstag trifft die Löw-Elf dann erneut in Köln auf die Schweiz. In diesem Wettbewerb wartet die DFB-Elf noch immer auf einen Sieg, der wichtig ist – wie allenthalben beim DFB betont wird, gerade auch hinsichtlich der EM im kommenden Jahr.

Stindl: "Viele Jungs auf dem Vormarsch"

Durch die Verschiebung des Turniers um ein Jahr könnten nochmal neue Spieler „auf den EM-Zug aufspringen“, erklärt Stindl, der überzeugt ist, „dass wir viele Jungs haben, die auf dem Vormarsch sind, große Spieler zu werden.“ Die Nationalmannschaft sei daher „insgesamt auf einem guten Weg, um irgendwann wieder ganz große Erfolge zu feiern“, so der Ex-Nationalspieler, „und ich gucke gern dabei zu und freue mich, wenn es gut läuft.“