15. Mai 2020 / 08:07 Uhr

SPORTBUZZER-Serie zum Bundesliga-Neustart: Diese Teams kämpfen um den Titel

SPORTBUZZER-Serie zum Bundesliga-Neustart: Diese Teams kämpfen um den Titel

Christian Müller
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach kämpfen noch um die Meisterschaft. 
Der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach kämpfen noch um die Meisterschaft.  © Verwendung weltweit
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Miniserie zum Bundesliga-Start: Der FC Bayern grüßt wieder einmal vom ersten Tabellenrang. Doch die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden. Dahinter lauern mit Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach gleich drei Teams, die ebenfalls noch Chancen haben. 

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Einmal noch schlafen, dann ist wieder -Bundesliga. Was bisher geschah? Teil drei der Miniserie zum Neustart nach der neunwöchigen Coronavirus-Pause befasst sich mit dem Kampf um die deutsche Meisterschaft.   Jawohl, Kampf – denn ein solcher ist es in dieser Saison neun Spieltage vor dem Saisonende noch. Das war in den vergangenen Jahren keineswegs selbstverständlich. Noch erstaunlicher ist, dass mit Borussia Dortmund, RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach gleich mindestens drei Konkurrenten dafür in Frage kommen, dem Rekordmeister erstmals seit 2012 die Meisterschale streitig zu machen. Klar scheint aber auch, dass die Münchner einmal mehr die besten Karten haben. Mit 55 Punkten führt die Mannschaft von Trainer Hansi Flick das Klassement vor dem BVB (51), RB (50) und Gladbach (49) an.

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Überdies sind an der Säbener Straße seit der Unterbrechung Mitte März wegweisende Entscheidungen gefallen. Der Vertrag des bei den Profis beliebten Flick wurde bis 2023 verlängert. Und auch Shootingstar Alphonso Davies, der sich zum Leistungsträger auf der Linksverteidigerposition entwickelt hat, erhielt ein bis 2025 gültiges neues Arbeitspapier. Größte Baustelle bleibt die ungeklärte Zukunft von Kapitän Manuel Neuer, dessen Kontrakt 2021 ausläuft. Was nichts daran ändert, dass beim Auftritt bei Aufsteiger Union Berlin an diesem Sonntag (18 Uhr, Sky) fast alles für einen Erfolg der Bayern spricht.

Kracher zum Auftakt: Dortmund startet mit dem Revierderby

Der ärgste Verfolger aus Dortmund steht zum Neustart dagegen vor einer mutmaßlich schwierigeren Aufgabe. Erzrivale Schalke 04 ist am Samstag (15.30 Uhr) zu Gast beim BVB. Allein schon, weil es wie alle verbleibenden Begegnungen ohne Zuschauer stattfindet, wird dieses Duell in die Geschichte eingehen. "Ein Derby ohne Zuschauer – da blutet einem das Herz, da brauchen wir uns nichts vorzumachen", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Coach Lucien Favre muss wegen der Ausfälle von Axel Witsel und Emre Can (beide muskuläre Probleme) sein Mittelfeldzentrum umbauen.

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Leipzig empfängt am Samstag zeitgleich zum Revierderby den SC Freiburg. Ähnlich wie Favre muss auch RB-Trainer Julian Nagelsmann auf etablierte Kräfte verzichten. Emil Forsberg fehlt mit einer Mandelentzündung, Innenverteidiger Dayot Upamecano brummt eine Gelbsperre ab. Der Franzose soll seinen Vertrag laut Medienberichten trotz eines angeblichen Interesses der Bayern bis 2022 verlängern.

Gladbach-Coach Rose glaubt nicht an Abbruch

Die Gladbacher steigen am Samstagabend (18.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt ein. Trainer Marco Rose glaubt an das Hygienekonzept der Deutschen Fußball-Liga – und nicht an einen möglichen Abbruch. "Wenn wir vorsichtig bleiben, kann die Saison zu Ende gespielt werden. Das Konzept der DFL ist gut ausgearbeitet." Sportlich hatten die Fohlen unmittelbar vor der Corona-Pause gegen den BVB mit dem 1:2 einen Rückschlag erlitten. Der Druck, nicht vorzeitig abgehängt zu werden, ist da. Schon in Frankfurt.