12. Juni 2020 / 17:36 Uhr

Sportjugend Peine muss Sommerfreizeit an der Ostsee absagen

Sportjugend Peine muss Sommerfreizeit an der Ostsee absagen

Lukas Everling
Peiner Allgemeine Zeitung
In diesem Jahr können die Peiner Kinder und Jugendlichen keine Grüße von der Ostsee senden. Die Sommerfreizeit in Schönhagen (Schlewsig-Holstein) muss ausfallen.
In diesem Jahr können die Peiner Kinder und Jugendlichen keine Grüße von der Ostsee senden. Die Sommerfreizeit in Schönhagen (Schlewsig-Holstein) muss ausfallen. © Sportjugend Peine
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Schon die Skifreizeit in den Osterferien war dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Jetzt hoffen die Verantwortlichen rund um den Vorsitzenden Thilo Schmidt, dass sie wenigstens die Jugendleiterausbildung im Herbst durchführen können. Die soll ab September an drei Wochenenden stattfinden.

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Bis zum 31. August sind Reisen für Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit Übernachtung verboten – so steht es in der neuen Corona-Schutz-Verordnung des Landes Niedersachsen vom 8. Juni. Ein Passus, der die Sportjugend Peine tief ins Mark trifft. Denn nachdem sie bereits die geplante Skifreizeit in den Osterferien absagen musste, fällt deshalb nun auch die Sommerfreizeit an der Ostsee aus. „Es wäre wünschenswert, wenn wir das hätten anbieten können“, bedauert Thilo Schmidt, Vorsitzender der Sportjugend.

Vom 10. bis zum 20 August wollte die Reisegruppe mit etwas mehr als 50 Kindern und Jugendlichen nach Schleswig-Holstein aufbrechen. Doch daraus wird jetzt nichts und die Eltern müssen sich nun ein Alternativprogramm ausdenken. Ob die Peiner Sportjugend für diese Zeit einige Tagesaktivitäten anbieten könne und werde, dazu gebe es noch keinen Entschluss des Vorstandes. „Dafür ist die Entscheidung noch zu frisch“, erklärt Thilo Schmidt. Möglich wäre es, da solche Treffen in einem gewissen Rahmen mit begrenzter Personenzahl und Hygienekonzept erlaubt sind.

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Doch was die Maßnahmen der Sportjugend ausmachen, das seien die Übernachtungen, wie der Vorsitzende berichtet. „Das ist der Reiz dahinter. Dadurch wachsen die Jugendlichen noch enger zusammen“, weiß Schmidt. Weil das nun nicht erlaubt ist, muss auch der Kanu-Lehrgang abgesagt werden. Vier Tage im Juli wollte eine Gruppe zur Mecklenburgischen Seenplatte reisen und dort neben dem Erlernen der Paddeltechniken auch Gewässerkunde betreiben. Obwohl es nur zehn Teilnehmer sind, ist das nicht möglich.

Immerhin hatte die Sportjugend vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie noch seine Schulsportassistenten-Ausbildung abgeschlossen. Am ersten März-Wochenende bekamen die Jugendlichen noch ihre Lizenzen. „Jetzt hoffen wir, dass wir ab September ganz normal unsere Jugendleiter-Ausbildung durchführen können. Bis dahin kann aber noch viel passieren, es ist aktuell schlecht planbar“, hadert Thilo Schmidt.

Von Lukas Everling