18. Juli 2020 / 14:07 Uhr

Sportplatz bis Fußball-Tempel: So sehen die Stadien der letzten DDR-Erstligisten heute aus

Sportplatz bis Fußball-Tempel: So sehen die Stadien der letzten DDR-Erstligisten heute aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Stadien von manchen der letzten DDR-Oberligisten haben sich mächtig verändert, andere sehen aus wie damals. 
Die Stadien von manchen der letzten DDR-Oberligisten haben sich mächtig verändert, andere sehen aus wie damals.  © Getty Images/dpa/imago images (Montage)
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An einigen Orten sieht es aus wie vor 30 Jahren, an anderen ist es lauter, bunter und moderner als je zuvor. Wie die Klubs haben sich auch die Stadien der letzten Oberligisten unterschiedlich entwickelt. Der SPORTBUZZER zeigt die Spielstätten in der Galerie. 

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Die Saison 1990/91 war das letzte Jahr der Oberliga, der höchsten Spielklasse in der DDR. In dieser Spielzeit ging es um mehr als die letzte Fußball-Meisterschaft der Deutschen Demokratischen Republik. Viel wichtiger für die Vereine war die Qualifikation für die 1. und 2. Bundesliga des DFB, um sich dort mit den stärksten Teams aus dem Westen messen und die eigenen wirtschaftlichen Möglichkeiten verbessern zu können. Schaut man sich 30 Jahre später die Stadien der letzten Oberligisten an, steht fest: Das ist nicht allen Klubs gelungen.

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Mancherorts stehen drei Jahrzehnte nach der Wende zwar hochmoderne Arenen, wie in Dresden, Rostock oder Magdeburg. Woanders scheint die Zeit hingegen stehengeblieben zu sein, wie in Eisenhüttenstadt, Brandenburg oder Frankfurt (Oder). Laufbahn, nur eine überdachte Tribüne und Flutlichtmasten wie wahre Ungetüme: Die Stadien der Oberliga hatten ihren Charme, sind heute aber nur noch selten zu finden. Der SPORTBUZZER zeigt die Stadien der 14 letzten DDR-Oberligisten in der Galerie. Klickt euch durch!

Sportplatz bis Fußball-Tempel: Die Stadien der letzten DDR-Erstligisten

An einigen Orten sieht es aus wie vor 30 Jahren, an anderen ist es lauter, bunter und moderner als je zuvor. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt, wie die Stadien der letzten DDR-Oberligisten heute aussehen. Zur Galerie
An einigen Orten sieht es aus wie vor 30 Jahren, an anderen ist es lauter, bunter und moderner als je zuvor. Der SPORTBUZZER zeigt, wie die Stadien der letzten DDR-Oberligisten heute aussehen. ©

In ihrer langen und wechselvollen Geschichte haben die Stadien viele große Spiele erlebt – so wie der Alfred-Kunze-Sportpark, in dem heute Regionalligist Chemie Leipzig spielt. Das Stadion feiert 2020 seinen 100. Geburtstag. Neben Wind und Regen hatte die Spielstätte vom FC Carl-Zeiss Jena 2011 mit einem weiteren Feind zu kämpfen: Kaninchen hatten den Block G im Ernst-Abbe-Sportfeld lahmgelegt. Die Nager hatten den Erdwall im Stehplatzbereich unterhöhlt. Ein Flutlichtmast musste in der Folge zurückgebaut werden.

Ein tragisches Unglück ereignete sich 1997 beim Derby zwischen dem Halleschen FC und dem VfL Halle am Kurt-Wabbel-Stadion. Ein Fallschirmspringer, der zu einer Gruppe gehörte, die den Spielball auf das Feld bringen sollten, stürzte im Kassenbereich ab, weil sich der Schirm nicht geöffnet hatte. Der Fallschirmspringer und drei Zuschauer starben. Eine Gedenkplakette an der Stadionmauer erinnert noch heute daran.