25. Februar 2021 / 10:47 Uhr

Sprecher bestätigt: DFL lehnt zusätzlichen Wechsel bei Kopfverletzung ab

Sprecher bestätigt: DFL lehnt zusätzlichen Wechsel bei Kopfverletzung ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 In der Bundesliga wird es vorerst keine weitere Wechsel-Option bei einer Kopfverletzung geben. 
In der Bundesliga wird es vorerst keine weitere Wechsel-Option bei einer Kopfverletzung geben.  © IMAGO/Michael Weber
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Eine zusätzliche Auswechslung beim Verdacht auf eine Gehirnerschütterung gibt es in der Bundesliga und 2. Liga vorerst nicht. Das erklärte ein DFL-Sprecher auf Anfrage des "Kicker".

Die Deutsche Fußball Liga hatte sich zuletzt mit einer zusätzlichen Auswechslung bei einer Gehirnerschütterung eines Spielers beschäftigt. Angedacht war eine mögliche Umsetzung in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Doch wie ein DFL-Sprecher gegenüber dem Kicker erklärte, habe sich deren "Kommission Fußball" gegen eine Teilnahme an einer laufenden internationalen Testphase ausgesprochen.

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In der "Kommission Fußball" sitzen elf Klubvertreter, darunter Bayern Münchens Hasan Salihamidzic und Sebastian Kehl von Borussia Dortmund. "Hintergrund ist, dass in beiden Ligen derzeit bereits fünf Auswechslungen möglich sind", sagte ein DFL-Sprecher. Zudem habe sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass das aktuelle Wechselkontingent nur selten komplett ausgenutzt werde. Die "Kommission Fußball" werde "die Thematik neu bewerten, sobald Bundesliga und/oder 2. Liga zu drei Wechselmöglichkeiten pro Begegnung zurückkehren".

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Im Gegensatz beispielsweise zur englischen Premier League sind in der Bundesliga wegen der Corona-Pandemie derzeit fünf statt der üblichen drei Wechsel erlaubt. Seit der Saison 2019/20 gibt es in den beiden deutschen Topligen zudem ein so genanntes Baseline-Screening - dabei werden vor der Saison neurologische Tests durchgeführt, um bei akuten Verletzungen die mögliche Abweichung vom gesundheitlichen Normalzustand festzustellen.