19. Dezember 2020 / 17:16 Uhr

Spuck-Attacke von Thuram: Gladbach-Stürmer sieht Rot für Entgleisung gegen Posch

Spuck-Attacke von Thuram: Gladbach-Stürmer sieht Rot für Entgleisung gegen Posch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwischen dem Hoffenheimer Stefan Posch und Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) kam es zu einer unschönen Szene. 
Zwischen dem Hoffenheimer Stefan Posch und Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) kam es zu einer unschönen Szene.  © imago/Thomas Frey/Ulrich Hufnagel/Montage
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Groß unsportliche Szene im Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim. Kurz vor Spielende hat Gladbach-Stürmer Marcus Thuram seinen Gegenspieler Stefan Posch angespuckt.

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Platzverweis für eine Ekel-Szene: Im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim hat sich Borussia Mönchengladbachs Stürmer Marcus Thuram eine grobe Unsportlichkeit geleistet. Nach einer Spuck-Attacke gegen Gegenspieler Stefan Posch ist der 23-Jährige in der 79. Minute von Schiedsrichter Frank Willenborg mit Unterstützung vom Videoschiedsrichter vom Platz gestellt worden.

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Was war passiert? Thuram und Posch gerieten beim Stand von 1:1 nach einem Zweikampf aneinander - und lieferten sich ein intensives Gespräch Kopf an Kopf. Während Posch diskutierte, spuckte der Franzose seinen Gegenspieler mitten ins Gesicht. Thuram sah die Rote Karte nach Betrachtung der Videobilder, Posch die Gelbe Karte, da er dazu beitrug, dass sich die Gemüter erhitzten. In Unterzahl kassierten die Gladbacher in der 86. Minute noch den Gegentreffer zum 1:2.

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Spuckattacken in der Bundesliga sind leider keine Einzelheit: Nachdem er im September den Bremer Ludwig Augustinsson angespuckt hatte, wurde Schalkes Ozan Kabak nachträglich "wegen krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer versuchten Tätlichkeit gegen den Gegner" für vier Spiele gesperrt. Unter der Woche hatte der DFB zudem Ermittlungen gegen Gladbachs Christoph Kramer aufgenommen, weil dieser verdächtigt wurde, Frankfurts Sebastian Rode angespuckt zu haben. Sowohl Rode als auch Kramer dementierten den Vorfall jedoch.

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