13. April 2019 / 18:03 Uhr

Nach Spuck-Attacke: Volland ätzt gegen Stuttgarts Ascacibar - "Solche Leute braucht man nicht"

Nach Spuck-Attacke: Volland ätzt gegen Stuttgarts Ascacibar - "Solche Leute braucht man nicht"

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Szene, die für Ärger sorgte: Santiago Ascibar (Nr. 6) bespuckte Kai Havertz (l.) und lieferte sich anschließende eine Schubserei mit dem Leverkusen-Spieler sowie Schiedsrichter Tobias Stieler.
Die Szene, die für Ärger sorgte: Santiago Ascibar (Nr. 6) bespuckte Kai Havertz (l.) und lieferte sich anschließende eine Schubserei mit dem Leverkusen-Spieler sowie Schiedsrichter Tobias Stieler. © imago images / Sportfoto Rudel
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Diese Szene erhitzte die Gemüter bei Bayer Leverkusen: In der Nachspielzeit des 1:0-Siegs in Stuttgart bespuckte VfB-Spieler Santiago Ascacibar den Torschützen Kai Havertz und sah Rot. Nach dem Abpfiff ließ Bayer-Stürmer Kevin Volland kein gutes Haar am Übeltäter.

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Großer Aufreger zum Ende des Spiels zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen (0:1): Santiago Ascacibar war nach einem Zweikampf im Mittelfeld nicht mehr zu halten. Anschließend ging er einen Schritt in Richtung von Leverkusens Jung-Nationalspieler Kai Havertz zu. Dann spuckte der Argentinier den Siegtorschützen von Bayer an, schubste Havertz und auch Schiedsrichter Tobias Stieler - dabei hatte er schon für das Spucken die Rote Karte gesehen.

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In Leverkusen sorgte die Aktion des 22-jährigen Mittelfeldspielers für deutliche Reaktionen. "Es war nicht das erste Mal, er hat ihm (Havertz, d. Red.) auch schon in der ersten Halbzeit vor die Füße gespuckt. Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga", machte Bayer-Stürmer Kevin Volland nach dem Abpfiff der Partie seinem Ärger am Sky-Mikrofon Luft.

Ähnlich verärgert war Leverkusens Trainer Peter Bosz. "Im Fußball ist das das Schlimmste, was man machen kann", sagte der Niederländer nach dem knappen Sieg beim VfB. Süffisant reagierte Havertz' Teamkollege Julian Brandt auf den Ausraster des Argentiniers. „Wenn ein Spieler zu einer solchen Maßnahme greift, hat Kai vorher alles richtig gemacht!"

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Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. ©
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Schiedsrichter-Experte Merk rechnet mit langer Sperre

Die Aktion dürfte für Ascacibar eine lange Sperre zur Folge haben. "Die Tätlichkeit Spucken sind meistens schon mal 4 Spiele Sperre, dann kommt dieses Stoßen gegen Havertz und sogar den Schiedsrichter (Tobias Stieler, Anm. d. Red.) dazu", erklärte Sky-Schiedsrichter-Experte Markus Merk. "Wenn Stieler das alles wertet, dann tippe ich. dass Ascacibar Sommerpause hat."

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