12. Januar 2021 / 11:39 Uhr

SSC Palmberg Schwerin: Ex-Trainer sendet Kampfansage

SSC Palmberg Schwerin: Ex-Trainer sendet Kampfansage

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Tore Aleksandersen während des ersten Spiels als Cheftrainer bei Allianz MTV Stuttgart. Am Donnerstag kommt der 52-Jährige zum Bundesliga-Duell nach Schwerin.
Tore Aleksandersen während des ersten Spiels als Cheftrainer bei Allianz MTV Stuttgart. Am Donnerstag kommt der 52-Jährige zum Bundesliga-Duell nach Schwerin. © imago images/Michael Sigl
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Sechs Jahre lang war Tore Aleksandersen Cheftrainer beim SSC Palmberg Schwerin, holte zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Seit Dezember steht der Norweger in Stuttgart in der Verantwortung. Am Donnerstag ist er mit seinem neuen Team zu Gast bei den Schwerinerinnen - zum Bundesliga-Spitzenspiel.

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Zwei Mal und insgesamt sechs Jahre war Tore Aleksandersen Cheftrainer beim Volleyball-Bundesligisten SSC Palmberg Schwerin. Der heute 52-Jährige holte mit dem Team zwei Meistertitel und eroberte zwei Mal den nationalen Pokal. Seit Dezember ist der Norweger Trainer bei Allianz MTV Stuttgart mit dem er am Donnerstag in Schwerin zu Gast sein wird. Was er in und mit Stuttgart vorhat, erzählt er im OZ-Interview.

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Wie fühlt es sich an, an den Ort zurückzukommen, an dem Sie vor vielen Jahren erfolgreich waren?

Ich freue mich auf die Rückkehr nach Schwerin. Dort habe ich sportlich und privat viel erlebt. Mein Sohn kam dort zur Welt. Aber jetzt geht es darum, mit Stuttgart erfolgreich zu sein.

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Felix Koslowski war damals ihr Co-Trainer. Er ist seit Jahren Chefcoach. Dennoch: Kehrt der Lehrmeister zu seinem Schüler zurück?


So sehe ich das nicht. Das ist auch schon zehn Jahre her. Wir sind Freunde geblieben. Ich habe seinen Weg verfolgt und gesehen, wie erfolgreich er war und ist. Ich habe zu jedem Titel Glückwünsche geschickt. Darüber hinaus pflege ich zu vielen, die beim SSC arbeiten, einen guten Kontakt: zum Beispiel zu Manager Michael Evers, Co-Trainer Martin Frydnes und Athletikcoach Michael Döring.

Felix Koslowski spricht über jede einzelne Spielerin seines Team. Dabei kommen nicht nur sportliche Stärken, sondern auch Gesangs-, Koch- und Backkünste zur Sprache.

Lauren Barfield (USA/30), 1,93 Meter, Mittelblock: Lauren ist seit Jahren eine Konstante und wird in der kommenden Saison im Angriff größere Akzente setzen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie sich entschieden hat, ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben. Sie ist ein echter Teamplayer, kocht und backt auch mal gern für alle – auf Sterne-Niveau. Zur Galerie
Lauren Barfield (USA/30), 1,93 Meter, Mittelblock: "Lauren ist seit Jahren eine Konstante und wird in der kommenden Saison im Angriff größere Akzente setzen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie sich entschieden hat, ein weiteres Jahr bei uns zu bleiben. Sie ist ein echter Teamplayer, kocht und backt auch mal gern für alle – auf Sterne-Niveau." ©

Welche Ziele verfolgen Sie in Stuttgart?

Ich will die Spielerinnen und die Mannschaft besser machen. Ich habe die Aufgabe nicht übernommen, um Zweiter oder Dritter zu werden. Wir wollen Meister werden.

Das wollen die Schwerinerinnen auch.

Sicher. Die Entscheidung darüber wird in den Playoffs fallen.

Was erwarten Sie vom Bundesliga-Spiel in Schwerin?

Ich hoffe, dass es ein schönes Spiel wird und das es Spaß machen wird. Wir wollen gewinnen und unsere Tabellenführung behaupten. Mir ist aber bewusst, dass der SSC der schwerste Gegner in der Liga ist.

Die Schweriner Mannschaft konnte wegen Corona-Fällen lange nicht gemeinsam trainieren und nicht spielen. Ist das ein Vorteil für ihre Mannschaft?

Das glaube ich nicht, zumal wir selbst eine relativ lange Pause hatten. Wir haben unser letztes Spiel am 26.Dezember bestritten (3:2-Sieg in Vilsbiburg/d. Red). Ich sehe da keinen Vorteil.