19. Juli 2019 / 13:03 Uhr

SSG Rot-Schwarz Kiel setzt auf Fitness und Einstellung

SSG Rot-Schwarz Kiel setzt auf Fitness und Einstellung

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
SSG Rot-Schwarz Kiel, hinten v. li.: Betreuer Günter Zebrowski, Co-Trainer Andre Hübner, Trainer Ole Jacobsen, Manager Jan Ottensmann, Co-Trainer Tim Spirgatis, Kristof Koop, Dennis Kowski, Mika Rosenthal, Christopher Pries, Joshua Will, Robert Espelage, Kevin Schemborski, Serope Cobanyan, Dustian Markwardt, Jonathan Suchocki, Christoph Richter. Vorn v. li.: Silas Lohse, Tobias Töppe, Christian Wittstock, Tim Kannenberg, Bent Kalbhenn, Timo Okrent, Julius Todt, Steffen Sitte, Eric Hansen.
SSG Rot-Schwarz Kiel, hinten v. li.: Betreuer Günter Zebrowski, Co-Trainer Andre Hübner, Trainer Ole Jacobsen, Manager Jan Ottensmann, Co-Trainer Tim Spirgatis, Kristof Koop, Dennis Kowski, Mika Rosenthal, Christopher Pries, Joshua Will, Robert Espelage, Kevin Schemborski, Serope Cobanyan, Dustian Markwardt, Jonathan Suchocki, Christoph Richter. Vorn v. li.: Silas Lohse, Tobias Töppe, Christian Wittstock, Tim Kannenberg, Bent Kalbhenn, Timo Okrent, Julius Todt, Steffen Sitte, Eric Hansen. © Karsten Freese
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Fußball-Verbandsliga Ost: Trainer Ole Jacobsen will bei der SSG Rot-Schwarz Kiel einen „anderen Geist reinbekommen“

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Unbeständigkeit prägte die letzte Spielzeit der SSG Rot-Schwarz Kiel in der Fußball-Verbandsliga Ost, die der Verein am Saisonende auf Tabellenplatz sieben abschloss. Doch fortan soll es erfolgreicher zugehen bei den Rot-Schwarzen, wobei sich der Fokus vor allem auf die Verbesserung der Fitness richtet. „Wir brauchen gar nicht erst über taktische Dinge zu reden, wenn unsere Mannschaft es läuferisch nicht umsetzen kann. Das heißt jetzt aber nicht, dass wir nur noch im Wald laufen werden, sondern stattdessen werden wir viele anstrengende Wettkämpfe und Spielformen praktizieren“, erklärt Coach Ole Jacobsen.

"Mit Halbgas kann man auch keinen Spaß haben“

Darüber hinaus will der Trainer erreichen, dass sich sein Team bei eigenem Ballbesitz mehr bewegt und die Abstände bei Ballbesitz des Gegners geringer hält. Doch auch eine andere Einstellung soll dem Team in Zukunft mehr Erfolgserlebnisse bescheren. Mit so wenig Aufwand wie möglich das Maximum rausholen – diese Haltung möchte Jacobsen seiner Mannschaft zukünftig abgewöhnen. „Wir müssen einen anderen Geist reinbekommen und wieder Maximales investieren, um möglichst viel zu erreichen. Wir wollen alle Spaß haben, denn Fußball ist unser Hobby, aber Spaß und Erfolg lassen sich nicht voneinander trennen. Es geht nur ganz oder gar nicht. Mit Halbgas kann man auch keinen Spaß haben“, sagt Jacobsen, der die Einstellung einiger Akteure in der Vorsaison bemängelt.

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Neuzugänge heizen den Konkurrenzkampf an

Jacobsen glaubt daran, dass seine Schützlinge zu einer entsprechenden Selbsterkenntnis gelangen werden und sich das Team durch die ehrgeizige Einstellung der Neuen zu einer intensiveren Spielweise pushen kann. „Bei den Gesprächen wurde schnell klar, dass die Neuzugänge die richtige Haltung für den Sport mitbringen. Außerdem kompensieren sie zusätzlich die Langzeitausfälle von Ove Sass und Tobias Töppe und werden zudem den Konkurrenzkampf anheizen“, so Jacobsen, der in Zukunft auf Marc Kirchhoff verzichten muss. „Er wird uns natürlich fehlen. Sowohl als Torjäger als auch als Teamplayer und Mensch“, bedauert der Coach der Rot-Schwarzen.

Hinsichtlich einer Zielsetzung will sich Jacobsen noch nicht klar positionieren, jedoch rechnet er mit einer ausgeglichenen Liga. „Ganz oben wird der FC Kilia Kiel konkurrenzlos sein, aber dahinter ist alles möglich. Durch den Aufstieg von Flintbek und Wik und den Abstieg von Schönkirchen wird die Liga jedenfalls noch regionaler und spannender. Wir hingegen werden erst einmal kleinere Brötchen backen und gucken, dass wir einen besseren Saisonstart hinlegen als in der vergangenen Saison.“

So schön jubeln die Teams aus Kiel und Umgebung zum Saisonende 2019/20:

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