30. August 2020 / 20:24 Uhr

SSV Stötteritz gewinnt gegen Kickers Markkleeberg II - MoGoNo überrollt den LSC

SSV Stötteritz gewinnt gegen Kickers Markkleeberg II - MoGoNo überrollt den LSC

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Trotz des deutlichen Sieges waren die angriffslustigen Markkleeberger ein anspruchsvoller Gegner. © Christian Modla
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Die Stadtliga Leipzig meldet sich torreich in die neue Saison zurück. Der SSV Stötteritz behält mit einem 4:0-Sieg gegen den Aufsteiger aus Markkleeberg die Oberhand. Die Schkeuditzer Eintracht trumpft bei Lipsia Eutritzsch mit 5:0 auf und der SV Lindenau siegt ebenfalls mit 5:0 gegen Großpösna. Motor Gohlis-Nord schießt noch ein Tor mehr und gewinnt am Ende gegen den Leipziger SC mit 6:1.

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Leipzig. Der SSV Stötteritz ließ sich zum Saisonauftakt in der Fußball-Stadtliga nicht die Butter vom Brot nehmen und bezwang Liga-Neuling Kickers Markkleeberg II mit 4:0. „Das war schön, allerdings keineswegs mühelos“, relativierte SSV-Coach Olaf Schöler. „Kompliment an den anspruchsvollen Gegner, die Kickers sind immer angriffslustig geblieben. Ich glaube, die Markkleeberger werden noch viele ärgern.“

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Zum Start der Stadtliga-Saison 2020/21 schlägt der SSV Stötteritz die zweite Garde der Kickers Markkleeberg mit 4:0. Zur Galerie
Zum Start der Stadtliga-Saison 2020/21 schlägt der SSV Stötteritz die zweite Garde der Kickers Markkleeberg mit 4:0. © Christian Modla

Steve Manthey (16. und 60. Minute) sowie Kevin Bandermann trafen je doppelt für die Stötteritzer, wobei Letzterer auch noch das 1:0 für seinen „Co-Schützen“ eingefädelt hatte. Olympia gewann bei Aufsteiger in der anderen Samstagpartie bei Blau-Weiß II standesgemäß 2:0.

Am Sonntag starteten drei Teams noch deftiger als die Stötteritzer: Eintracht Schkeuditz trumpfte bei Lipsia II mit 5:0 auf, der SV Lindenau knackte Neuling FSV Großpösna daheim auch mit 5:0 und Motor Gohlis-Nord führte zur Pause beim LSC 1901 schon 6:0, um am Ende mit 6:1 zu siegen.

Zwei Nullnummern in Leutzsch

„Obwohl der LSC die erste große Chance erspielte, haben wir in der ersten Halbzeit gut gepresst und den Gegner zu Fehlern gezwungen“, sagte MoGoNo-Co-Trainer Michael Pfennig. „Dann haben wir es etwas schleifen lassen.“ Und Trainer Manuel Kienitz befand: „Es hat vieles geklappt, aber der LSC war gar nicht so schlecht und wurde dann stärker. Wir haben es nach der Pause allerdings auch ein wenig schleifen lassen.“

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Die Schkeuditzer setzten in Eutritzsch gleichzeitig Achtungszeichen, der spätere Dreifachtorschütze Jerome Amborn traf bereits in der 9. Minute. Zwei Treffer steuerte Kevin Herziger bei, der seinen ersten Treffer, den zum 2:0, schon in der 12. Minute erzielte. Beim 5:0 der Lindenauer gegen die Großpösnaer trafen mit den Trainern Andreas Barth (SV) und Hans-Jörg Leitzke (FSV) zwei Chemie-Idole aufeinander. Nur ersterer hatte an dem Spiel wirklich seine Freude, für die nicht zuletzt Peter Pöschel mit seinen drei Toren sorgte.

In Leutzsch gab es hingegen gleich zwei Nullnummern. Chemie II kam über ein 0:0 gegen die Zweite der SG Taucha nicht hinaus, und auch der TuS tat sich mit dem gleichen Resultat gegen die Reserve von Rotation 1950 schwer. Auftaktspieltage können manchmal sehr komisch – oder auch schwierig – sein.