14. Oktober 2019 / 10:37 Uhr

SSV Thallwitz-Nischwitz fegt Favorit vom Platz

SSV Thallwitz-Nischwitz fegt Favorit vom Platz

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Marco Fromme (Zschaitz/Ostrau II, weiß/r.) schirmt den Ball gegenüber Felix Hauchwitz (Thalllwitz-N) ab.
Duell im Kreispokal. © Bettina Finke
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Fußball-Kreispokal: Der SSV Thallwitz-Nischwitz besiegte die Truppe der SG Zschaitz/Ostrau II mit 3:1.

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Thallwitz. Der Absteiger aus der Kreisliga Ost, der SSV Thallwitz-Nischwitz, inzwischen souveräner Tabellenführer in der Nordstaffel Kreisliga B, wünschte sich für die 2. Runde im Kreispokalwettbewerb ein Heimspiel, und wenn es geht, eine Mannschaft auf Augenhöhe. Nicht unbedingt ein Kreisoberligateam. Mit der SG Zschaitz/Ostrau II (aktueller Neunter KL A Ost) ging die Rechnung auf. Denn das Spiel gegen die höherklassige Truppe wurde 3:1 gewonnen.

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Lossataler übernehmen Zepter

Kurz nach dem Anpfiff lief Michael Döring auf das SG-Tor zu, scheiterte aber an Schlussmann Paul Zimmermann. Dann begann eine Phase, in der die Gäste mehr Spielanteile hatten. Aber in der 20. Minute gelang der Heimelf ein Flügelangriff auf der linken Seite, die Eingabe veredelte Döring – 1:0. Im weiteren Verlauf drängten die Mannschaft aus der Nähe zur Bezirksgrenze Dresden auf den Ausgleich. Der gelang, als der Ball zu kurz abgewehrt wurde, Edmilson Sandro Lima Brito Gomes die ungewollte Vorlage aus Sicht der Gastgeber mit Schuss aus acht Metern zum Ausgleich nutzte – 1:1 (24.). Danach versuchte Thallwitz, schnell das Mittelfeld zu überbrücken, die Gäste mit kontrolliertem Spielaufbau in Tornähe zu gelangen. Das Konzept des SSV ging in der 33. Minute auf. Paul Spors wurde steil geschickt, lief allein auf den SG-Hüter zu und überlistete ihn mit überlegtem Schuss – 2:1.

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Der Plan der SSV-Spieler, schnell nach Wiederanpfiff das 3:1 zu markieren, war sofort erkennbar. Und er hätte aufgehen können, wenn eine der zahlreichen Großchancen genutzt wurden wäre. Die Lossataler hatten das Zepter übernommen, das in der Luft liegende 3:1 fiel in der 76. Minute – Hinterhaltsschuss ins Dreiangel Spors. Im weiteren Verlauf verwalteten sie das Resultat und hoffen nun, dass sie in der nächsten Runde wieder Heimrecht zugelost bekommen. Die SG-Mannschaft aus dem Altkreis Döbeln beendete den Tanz auf zwei Hochzeiten.

Thallwitz-Nischwitz: Nickl, Kapusta, Dreier, Asch, Mansfeld, Döring, Barton Spors, Mayer, Adler, Hauchwitz. Zschaitz/Ostrau II: Zimmermann, Gomes, Barkwitz, Jentzsch, Winkler, Richter, Brückner, Conru, Großmann, Opitz, Fromme. Tore: 1:0 Döring (20.), 1:1 Gomes (24.), 2:, 3:1 Spors (33., 76.). SR: Keidel, ZS: 25.