07. März 2019 / 15:00 Uhr

Hamburger Stadtderby: Pauli-Präsident Göttlich schießt gegen HSV - "Muss mal die Quittung bekommen"

Hamburger Stadtderby: Pauli-Präsident Göttlich schießt gegen HSV - "Muss mal die Quittung bekommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vor dem Stadtderby gegen den HSV teilt Pauli-Klubchef Oke Göttlich kräftig aus.
Vor dem Stadtderby gegen den HSV teilt Pauli-Klubchef Oke Göttlich kräftig aus. © imago/Sven Simon
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Da ist Feuer drin: Vor dem Derby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli wünscht sich Kiezklub-Präsident Oke Göttlich einen Sieg. Auch deshalb, weil der HSV aus seiner Sicht damit für Fehler in den vergangenen Jahren bezahlen würde.

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FC St. Pauli-Clubchef Oke Göttlich hat vor dem mit Spannung erwarteten Stadtderby der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV die Stimmung angeheizt. „Wenn der Fußballgott gerecht ist, dann gewinnt der FC St. Pauli und steigt auch vor dem HSV auf, weil man irgendwann auch mal die Quittung bekommen muss für das, was alles schiefgelaufen ist in den letzten Jahren“, sagte der Präsident des Tabellenvierten St. Pauli (43 Punkte) dem NDR vor dem Duell mit dem Zweiten HSV (47) am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im ausverkauften Millerntor-Stadion.

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HSV finanziell am Boden

Göttlich spielte damit auf die finanziellen und sportlichen Probleme des Erstliga-Absteigers aus Hamburg an, dessen Verbindlichkeiten der Klub im Spätherbst 2018 auf 85,4 Millionen Euro beziffert hatte. Auch für das laufende Geschäftsjahr sei nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte in der 2. Liga ein erneutes Minus und damit der neunte (!) aufeinanderfolgende Jahresfehlbetrag „leider unvermeidlich“, hatte Finanzvorstand Frank Wettstein angekündigt. Ganz anders der FC St. Pauli, für den Göttlich im Geschäftsjahr 2017/18 bei seiner Wiederwahl zum siebten Mal in Serie einen Gewinn verkünden konnte.

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Roter Stern vs. Partizan Belgrad: Wie so oft in der ersten serbischen Liga gibt es auch beim Hauptstadtderby in Belgrad nur selten hochklassigen Fußball zu sehen. Stattdessen tragen die Fans auf den Rängen dazu bei, dass diese Partie Zuschauer aus der ganzen Welt anzieht. ©
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Zuvor hatte bereits Pauli-Stürmer Alex Meier gegenüber der Sport Bild die Stimmung im Rahmen des Hamburger Stadtderbys angeheizt. "Bei St. Pauli ist alles familiärer. Dadurch ist der Zusammenhalt im Verein auch größer. Das war schon damals in der Jugend so", erklärte der sowohl bei seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt als auch beim Kiezklub als "Fußballgott" gefeierte Angreifer.

Göttlich: "Hamburg ist braun-weiß"

Göttlich hat für Sonntag nur ein Ziel. „Ganz klar der Derbysieg. Eine große Feierei unter dem Motto 'Hamburg ist braun-weiß'“, betonte der 43-Jährige in Anspielung auf die Vereinsfarben des FC St. Pauli. Sein Amtskollege Marcell Jansen sieht die Sache naturgemäß anders. „Das ist in meiner Welt fast ähnlich. Nur dass die Farben in der Stadt andere sind. Vor allem aber hoffe ich, dass die Jungs ein richtig geiles Spiel abliefern und mit unseren Fans geile Stimmung machen werden, um dann am Ende gemeinsam den Sieg zu feiern“, sagte der 33-jährige Präsident des HSV.

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