18. Mai 2020 / 10:38 Uhr

Berater von St.-Pauli-Profi Viktor Gyökeres: "Gibt mehrere Anfragen aus der Bundesliga"

Berater von St.-Pauli-Profi Viktor Gyökeres: "Gibt mehrere Anfragen aus der Bundesliga"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Landet Viktor Gyökeres in der kommenden Saison in der Bundesliga?
Landet Viktor Gyökeres in der kommenden Saison in der Bundesliga? © imago images/Sven Simon/Montage
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Trotz Jokerrolle ist der Schwede Viktor Gyökeres Top-Scorer bei Zweitliga-Klub FC St. Pauli. Nach der Saison endet seine Leihe von Premier-League-Klub Brighton. Sein Berater erzählte nun, dass es Interesse mehrerer Bundesliga-Vereine an seinem Schützling gebe.

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Am Sonntag stellte Viktor Gyökeres einmal mehr unter Beweis, dass er Schlüsselspieler beim FC St. Pauli ist, auch wenn er nicht zum Stammpersonal gehört. Die Hamburger mühten sich lange an zehn Nürnbergern ab, nachdem FCN-Keeper Mathenia für eine Notbremse vom Platz geflogen war. Doch erst der eingewechselte Gyökeres brach in der 84. Minute den Damm und schoss St. Pauli zum 1:0-Sieg. Mit sieben Toren und drei Vorlagen ist der 21-Jährige Top-Scorer der Kiezkicker, obwohl er nur in der Hälfte der Zweitliga-Partien in der Startelf stand. Und mit seinen Leistungen hat Gyökeres offenbar auch höherklassige Klubs auf den Plan gerufen: "Wir werden sehen. Es besteht ein klares Interesse an ihm", äußerte sich sein Berater zur Zukunft des Angreifers.

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"Es gibt unter anderem mehrere Anfragen aus der Bundesliga, wo man sieht, was für eine starke Nummer Neun er ist", verriet Berater Per Johnsson in einem Interview mit der schwedischen Fachzeitschrift Fotboll Direkt. St. Pauli hat den schwedischen U21-Nationalspieler nur von Brighton & Hove Albion ausgeliehen. Deutsche Klubs müssten also mit dem Tabellen-15. der Premier League in Verhandlung treten. In der englischen Küstenstadt läuft sein Vertrag noch bis Sommer 2022 und auch eine Rückkehr nach Brighton ist eine Option - gerade auch durch die Unklarheit in der Corona-Krise. "Brighton hat ihn bei St. Pauli immer verfolgt [...]. Aber es gibt Interesse an ihm von anderen Vereinen", sagte Berater Johnsson.

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Schon vor dem Wechsel nach Hamburg habe es mehrere Interessenten für seinen Mandanten gegeben, verriet der Berater. So sollen sich unter anderem auch Dynamo Dresden und die schwedischen Spitzenklubs Malmö FF und Bröndby um ihn bemüht haben. Doch Gyökeres landete bei St. Pauli, wo er es seither nicht immer leicht hatte. "Er ist oft auf der linken Seite eingesetzt worden und das ist nicht perfekt für ihn. Andererseits war er sehr einflussreich und das hat sein Image weiter gestärkt", glaubt Johnsson.