05. April 2020 / 21:33 Uhr

Stade Reims bestätigt: Vereinsarzt von Ligue-1-Klub begeht Suizid – Bericht über Corona-Erkrankung

Stade Reims bestätigt: Vereinsarzt von Ligue-1-Klub begeht Suizid – Bericht über Corona-Erkrankung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Mannschaftsarzt von Stade de Reims, Bernard Gonzalez, hat einen Suizid verübt.
Der Mannschaftsarzt von Stade de Reims, Bernard Gonzalez, hat einen Suizid verübt. © imago images/VI Images
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Trauriger Vorfall bei Stade Reims in der französischen Ligue 1: Der Vereinsarzt Bernard Gonzalez hat am Sonntag Selbstmord begangen. Der Klub bestätigte einen entsprechenden Bericht von "Le Parisien". Demnach soll sich der Mediziner nach einer Corona-Erkrankung das Leben genommen haben.

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Am Sonntagabend hat den französischen Fußball eine sehr traurige Nachricht ereilt. Bernard Gonzalez, Vereinsarzt des Ligue-1-Klubs Stade Reims, hat sich am Sonntagvormittag das Leben genommen. Das bestätigte der Erstligist via Twitter mit einer berührenden Nachricht. Außerdem stellte der Verein das Logo dort nur noch in schwarz-weiß dar. Zuvor hatte die französische Zeitung Le Parisien über den tragischen Vorfall berichtet. Demnach soll sich Gonzalez infolge einer Erkrankung am Coronavirus SarS-CoV-2 das Leben genommen haben.

Bei Twitter schrieb der Klub sehr bewegende Zeilen an Gonzalez gerichtet. Sie enden mit: "Er war unser Mediziner, unser Doc, unser "Narbé" - und er wird für immer Staderais bleiben."

In der Zeitung Le Parisien spricht auch Reims' Bürgermeister Arnaud Robinet über den Suizid des Mediziners. "Er war ein großartiger Arzt, der von allen anerkannt und geschätzt wird", erklärte der Politiker. "Mein Mitgefühl gilt seinen Eltern, seiner Frau und seiner Familie. Er ist ein Opfer von Covid-19."

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.