23. Mai 2020 / 12:38 Uhr

Stadionfeeling im Netz: Hier geht's zur Live-Show vorm VfL-Spiel gegen Dortmund

Stadionfeeling im Netz: Hier geht's zur Live-Show vorm VfL-Spiel gegen Dortmund

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Der VfL Wolfsburg produziert eine Live-Web-Show. Sie soll vor dem Geisterspiel gegen Borussia Dortmund das Stadionprogramm ersetzen. Hier ist der Live-Stream zu sehen.

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Die Geisterliga geht weiter – und wieder stellt sich die Frage: Was taugt der Fußball ohne Fans und unter den Besonderheiten der Corona-Regeln. Oliver Glasner, Trainer des VfL Wolfsburg, hat vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr) seine Antwort schon gefunden: „Nach der großen Ungewissheit und der Spannung wie die erste Runde in der neuen Konstellation abläuft, ist schon wieder ein bisschen Routine eingetreten.“

Damit auch für die, die sonst im Stadion sind (und alle anderen) ein bisschen Routinegefühl aufkommt, hat sich der VfL etwas Besonderes ausgedacht: Eine Webshow als Livestream, die nicht nur das normale Arena-Programm rund ums Spiel ersetzt, sondern auch noch ein bisschen mehr bietet. In der Sendung aus der Autostadt, die um 13.30 Uhr beginnt, sind unter anderem Sportdirektor Marcel Schäfer, die Ex-VfLer Roy Präger und Gerald Schröder, sowie Geschäftsführer Michael Meeske und – wenn alles glatt geht – ein Überraschungsgast aus dem Meisterteam von 2009 dabei. Der Titelgewinn jährt sich heute zum elften Mal.

Die Wölfe TV Live Show

Einen besonderen Job hat dabei Stadionsprecher Georg Poetzsch. Er wird die Aufstellung gegen 14.45 Uhr in der Web-Show verkünden, um dann ins leere Stadion (in dem Banner in der Fankurve hägen werden) zu eilen, wo er sie noch einmal präsentiert. Auch das Wölferadio Arena live (mit Präger und Lenny Nero) kommt diesmal aus der Autostadt, von wo aus nach der Partie auch noch eine Talkrunde übertragen wird.

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Und wie wird’s sportlich? VfL-Trainer Glasner hat sich am vergangenen Wochenende nach und nach alle Spiele angeschaut, war angenehm überrascht. „Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, ich denke, dass wir uns an diese Abläufe gewöhnen – obwohl auch ich das nicht als Dauerstatus haben möchte.“ Gut aber sei: „Der erste Spieltag ist toll verlaufen, so gut wie alle haben sich die Regeln gehalten. Die Qualität der Spiele war auf einem guten Niveau.“ Und schon am Montag, bei der Partie Werder gegen Leverkusen im TV, sei das Geisterspiel-Gefühl „gar nicht mehr so schlimm gewesen“ Was besonders auffiel: „Beide Teams sind jeweils mehr als 124 Kilometer gelaufen. Das hätte ich im Vorfeld nicht für möglich gehalten.“