03. Mai 2017 / 07:22 Uhr

Stadt bestätigt RB Leipzig: Red Bull Arena taugt für 57.000 Fans

Stadt bestätigt RB Leipzig: Red Bull Arena taugt für 57.000 Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Red Bull Arena könnte auf mindestens 50.000 Plätze ausgebaut werden.
Die Red Bull Arena kann ausgebaut werden. © Archiv
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Die Stadt Leipzig hat bestätigt, dass die Erweiterung des Stadions möglich ist. Der positive Bescheid auf eine Bauvoranfrage des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sei Ende letzter Woche verschickt worden, so Rathaus-Sprecher Matthias Hasberg.

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Leipzig. Die Stadt Leipzig hat am Dienstag bestätigt, dass die Erweiterung der Red Bull Arena möglich ist. Der positive Bescheid auf eine Bauvoranfrage des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sei Ende letzter Woche verschickt worden, so Rathaus-Sprecher Matthias Hasberg. Bereits am Wochenende hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Rande eines Punktspiels mitgeteilt, dass der Bescheid eingetroffen ist. Wie berichtet, erklärte Mintzlaff dabei, ihm schwebe zunächst nur eine Erweiterung der Kapazität auf 50 .000 Zuschauerplätze vor.

Im Bauvorbescheid der Kommune wird auf denkbare Zwischenschritte aber nicht eingegangen, erläuterte Hasberg nun auf Nachfrage. „RB hat eine Bauvoranfrage auf eine Kapazitätserweiterung von 45 .000 auf 57. 000 Besucher gestellt. Nur diese Frage wurde auch geprüft.“

Pläne für den Ausbau weiter unbekannt

Der Bescheid treffe grundsätzliche Aussagen aufgrund fachlicher Gutachten. „57. 000 Plätze sind demnach machbar.“ Darüber hinaus enthalte das Papier keine konkreten Vorgaben der Stadt, sondern gebe dem Verein Empfehlungen für das weitere Verfahren an die Hand. Eventuell nötige Änderungen am Sicherheitskonzept der Arena seien beispielsweise in diesem ersten Schritt kein Thema gewesen. Stattdessen ging es um bautechnische Fragen, Immissionsschutz, Verkehr.

Ob nun tatsächlich neue Zugangstunnel für die Besucher durch den historischen Außenwall des Stadions getrieben werden, wo genau zusätzliche Tribünen und VIP-Bereiche entstehen – zu allen diesen Fragen wollte sich Hasberg nicht äußern. Es bleibe dabei, dass die Stadt nicht die Pläne für den Arena-Ausbau vorstellen wird. Wie bei anderen Vorhaben auch, sei dies Sache des Bauherren.

Empfehlungen für Nahverkehr und Lärmschutz

Zu den Auswirkungen auf die Umgebung stellte Hasberg klar, dass der angeblich geplante Bau eines Parkhauses am östlichen Stadionvorplatz jedenfalls nicht Gegenstand der Bauvoranfrage von RB gewesen sei. „Das Bauordnungsamt gibt mit dem Vorbescheid Empfehlungen über flankierende Maßnahmen.“ Empfohlen würden unter anderem zusätzliche Aufstellkapazitäten für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der sogenannten Feuerbachschleife. Eine Machbarkeitsstudie dazu sei in Arbeit. Auch die Haltestellenorganisation „Am Sportforum“ in der Jahnallee sowie die Situation für Fußgänger solle verbessert werden. „Konkret müssen die Maßnahmen im folgenden Verfahren geklärt werden.“

Dies gelte ebenso für den Lärmschutz. Bekanntlich werden von einer Kapazitätserweiterung auch hier Auswirkungen auf umliegende Stadtteile erwartet – vor allem bei großen Rockkonzerten in der warmen Jahreszeit. Inzwischen liege eine Schallschutzprognose vor, die im weiteren Verfahren konkretisiert werden müsse, sagte Hasberg hierzu. „Grundsätzlich steht der Erweiterung aber aus Schallimmissionssicht nichts entgegen.“

Jens Rometsch

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