22. Dezember 2020 / 09:53 Uhr

Stadt Eilenburg wehrt sich gegen Kritik von Vereinen

Stadt Eilenburg wehrt sich gegen Kritik von Vereinen

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Der Eilenburger Jonas Vetterlein (l.) im Duell mit Rudi Müller vom FSV Martinroda.
Der Eilenburger Jonas Vetterlein (l.) im Duell mit Rudi Müller vom FSV Martinroda. © Alexander Prautzsch
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Die Eilenburger Vereine haben nun von der Stadt eine Antwort erhalten zu den Unterstützungsanfragen in Bezug auf das Ilburg-Stadions. Durch den Vertrag ist klar geregelt, dass sich um Reparaturen, Instandhaltungen und -setzungen der FC Eilenburg kümmern muss. Dafür gibt es jährlich einen finanziellen Zuschuss von 3.000 Euro als Unterstützung und einen Betriebskostenzuschuss über 110.000 Euro.

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Eilenburg. Nach unserer Berichterstattung zu den Beschwerden von Vereinen, die sich von der Stadt beim Betrieb des Ilburg-Stadions alleingelassen fühlen, haben wir nun eine schriftliche Reaktion der Stadt erhalten.

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In dieser heißt es: „Da der FC Eilenburg das Schulsportstadion bewirtschaften soll, erhält er einen Betriebskostenzuschuss.“ Hier ist zu beachten, dass es kein Vereinszuschuss, sondern ein Zuschuss zur Bewirtschaftung der Anlagen aufgrund der Einordnung als Schulsportstadion ist. Der Zuschuss beträgt 110 .000 Euro pro Jahr, ist aber ausdrücklich nicht als Sportförderung deklariert. Außerdem erhält der FCE einen finanziellen Zuschuss als Unterstützung der Vereinsarbeit. Dieser beträgt 3.000 Euro jährlich.

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Und weiter: „Laut Vertrag haben durch den Nutzer alle Reparaturen, Instandhaltungen und -setzungen zu erfolgen, dafür erhält er den vorgenannten Bewirtschaftungszuschuss im Gegenzug kann der Verein z.B. Einnahmen aus der Vermietung der Räumlichkeiten einbehalten.“



Für 2020 sei für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes ein Zuschuss von 113 .800 Euro vorgesehen gewesen, die Maßnahme solle 2021 umgesetzt werden. Im Jahr 2021 solle mit der Ertüchtigung/Sanierung des Altbaus begonnen werden, dafür seien im Haushalt 2021 derzeit 100. 000 Euro angesetzt. „Es dürfte erkennbar sein, dass die Stadt sich im Rahmen der Möglichkeiten umfangreich engagiert. Dies erfolgt auch vor dem Hintergrund der Anerkennung der Leistungen der Fußballer und Leichtathleten für die Bevölkerung und die Stadt allgemein“, so Heiko Leihe, Fachbereichsleiter des Oberbürgermeisterbereichs.

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