07. Februar 2020 / 11:49 Uhr

Stadtliga-Spitzenspiel zwischen LSV Südwest und BSG Chemie-Reserve

Stadtliga-Spitzenspiel zwischen LSV Südwest und BSG Chemie-Reserve

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Das Spitzenspiel der Fußball-Stadtliga bestreiten der LSV Südwest und die BSG Chemie Leipzig II auf dem Kunstrasen der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf. © dpa
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Der Leipziger SV Südwest empfängt den Verfolger BSG Chemie Leipzig II am Sonnabend in Abtnaundorf zum Flutlicht-Kick.

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Leipzig. Diesmal wird es klappen, das Spitzenspiel der Fußball-Stadtliga wird nicht noch einmal ausfallen, denn der LSV Südwest hat zum Duell gegen Chemie Leipzig II den Kunstrasen der Sportschule „Egidius Braun“ in Abtnaundorf angemietet. Deshalb findet die Partie auch erst 16 Uhr statt, dann natürlich teilweise unter Flutlicht.

Der LSV hat fünf Punkte Vorsprung vorm Drittplatzierten, der mit einem Sieg also auf zwei Zähler herankommen und den SV Lindenau von Rang zwei verdrängen könnte. Das will der LSV vor allem wegen ersterem Fakt logischerweise verhindern. „Unsere kurze Rückrundenvorbereitung war ganz gut, aber wir haben einige angeschlagene Spieler“, sagt LSV-Trainer Alexander Röhling vor der wichtigen Begegnung. Zudem fehlt ihm der aktuell beste Torjäger der Liga, Patrick Böhme muss ausgerechnet in dem Topspiel eine Gelbsperre absitzen. „Das ist eben manchmal so“, nimmt es Röhling sportlich. Mehr Kopfzerbrechen macht ihm, dass die Chemiker vermutlich mit etlichen Akteuren aus dem 25-Aufgebot der ersten Mannschaft auflaufen werden. Zwar spielt Chemies „Erste“ fast zeitgleich (Anstoß gegen Bischofswerda ist in Leutzsch 13.30 Uhr), doch zum Regionalliga-Kick brauchen die Grün-Weißen nur 18 Akteure. Wer dann den Rest darstellt und vielleicht in der „Zweiten“ zum Einsatz kommt, war am Freitag noch nicht zu erfahren. Auch Tim Wecker, wichtiger Stürmer der Chemie-Reserve, konnte das natürlich nicht sagen. „Aber wir werden alle die erste Halbzeit in Leutzsch ansehen, ehe wir hinüber nach Abtnaundorf fahren“, weiß er schon und hofft vielleicht auf ein paar spielerische Impulse der ersten Mannschaft für sich und die Jungs um seinen Coach Dennis Kuhrig.

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Mehrere taktische Varianten

Besonders freut sich Wecker auf das Wiedersehen mit seinem alten Kumpel Felix Beiersdorf, der für den LSV kickt. „Wir kennen uns schon 16 Jahren, und natürlich haben wir vorab viel gefrotzelt“, bekennt Wecker vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“, wie er das Match der Bedeutung gemäß nennt. „Es ist extrem wichtig für uns. Die Vorbereitung ist gut gelaufen, demzufolge habe ich ein gutes Gefühl.“

Das Gefühl ist bei LSV-Coach Röhling etwas differenzierter: „Taktisch ist die Planung schwierig, weil ich nicht weiß, in welcher Besetzung die Gäste kommen. Ich habe mehrere Varianten auf dem Zettel und werde das kurzfristig entscheiden.“

Weiteres Nachholspiel

Am Sonntag gibt es noch ein Nachholspiel, bereits 13 Uhr empfängt Eintracht Süd den TuS aus Leutzsch. Es ist das Duell des Tabellen-14. gegen den Sechsten. Die Gastgeber wollen gern noch ein Stück weg von den Abstiegsplätzen, gewännen sie, wären sie plötzlich im gesicherten Mittelfeld, nur einen Rang hinter dem TuS. Dieser TuS könnte hingegen mit einem Sieg gar auf Rang drei klettern.

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