18. Mai 2018 / 17:47 Uhr

Stadtpokal-Halbfinals: Eintracht Süd empfängt Lindenau, Spielvereinigung den TSV Wahren

Stadtpokal-Halbfinals: Eintracht Süd empfängt Lindenau, Spielvereinigung den TSV Wahren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
Am Pfingstmontag stehen die Halbfinals im Leipziger Stadtpokal an. © Imago/Schiffmann
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Teams aus Stadtliga und Stadtklasse in den Semifinals am Pfingstmontag unter sich.

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Leipzig. Am Pfingstmontag, 15 Uhr, werden die beiden Finalisten im Fußball-Stadtpokal ermittelt. Ein Stadtligist und ein Stadtklasse-Vertreter werden es schaffen. Denn das eine Semifinale ist mit der Paarung Eintracht Süd gegen SV Lindenau ein reines Stadtligaduell, das andere mit Spielvereinigung gegen TSV Wahren eines der Stadtklasse.

Die Renovierung der Leipziger Südkampfbahn, der Heimstätte von Eintracht Süd, geht indes in die entscheidende Phase. Neben dem schon fertiggestellten Hauptplatz mit Rollrasen werden bis Frühjahr 2019 noch ein Großfeld, ein verkürztes Großfeld für Jugendspiele, sowie Nebenplätze fürs Training hinzukommen. Ein Kunstrasenplatz wurde bereits im Sommer 2016 eingeweiht. Flutlichtanlagen, Ballfangnetze, eine neue Tribüne sowie die wieder eröffnete Sportgaststätte im Vereinshaus sollen die Bedingungen abrunden. Insgesamt wurde und wird etwas über eine Million Euro investiert. Am Pfingstmontag, 15 Uhr, wird mit dem Stadtpokal-Halbfinale ein erstes offizielles Spiel auf dem neuen Hauptrasen stattfinden. Die offizielle Einweihung erfolgt nach der endgültigen Fertigstellung.

Aktuelle Frist zur Fertigstellung soll gehalten werden


Beginn der Umbauarbeiten, verbunden mit der Sperrung sämtlicher Rasenplätze, war bereits im Herbst 2016. Aufgrund unterschiedlicher Ursachen wie andere Bauprojekte im Umfeld (Sperrung des Goethesteiges), welche die Anfahrt zur Baustelle und die Trockenlegung des Gebietes erschwerten, musste die Fertigstellung zweimal verschoben werden. Ursprünglicher Termin war im Herbst 2017. Danach wurde das Frühjahr 2018 angepeilt. Das aktuelle Ziel soll fest eingehalten werden, meint Christian Rocca, Präsident des SV Eintracht Leipzig-Süd.

Auftraggeber des Projekts ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), welche Nachfolgelandschaften des Braunkohlebergbaus rund um Leipzig gestaltet und rekultiviert. Eigentümer der Sportanlage ist die Stadt Leipzig. Eintracht Süd fungiert als Pächter. Die Kosten des Umbaus trägt die LMBV, Fördermittel kommen vom Bund. Diese Bezuschussung kam zustande, da Klaus Michel, langjähriges Mitglied bei der Eintracht, geologische Gutachten erstellen ließ, welche Schäden und Gefahren durch den zurückliegenden Bergbau nachwiesen. Vor allem eine aufwendige Drainage soll solche Überflutungen wie in den vergangenen Jahren nun endlich verhindern. Vor etwa drei Jahren kam es zu einer ersten Kontaktaufnahme, 2016 wurde grünes Licht gegeben. Christian Rocca äußert sich zufrieden: „Auch wenn sich alles ein wenig verzögert hat, freuen wir uns nun, erstklassige Bedingungen auf unserem Vereinsgelände vorzufinden. Die Platzverhältnisse werden nicht mit denen der alten Südkampfbahn vergleichbar sein.“

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Dass Eintracht zum Halbfinalmatch den vollen Kader zur Verfügung hat, nährt die Zuversicht ungeachtet des jüngsten Punktspiels, das die Lindenauer vor Wochenfrist 6:2 gewannen. „Aber diesmal werden garantiert zwei andere Mannschaften auf dem sicherlich schön gewordenen Platz stehen“, vermutet Lindenau-Trainer Ronny Ludwig. „Wir haben am Montag fast die Bestbesetzung parat, während vorigen Sonnabend bei uns am Ende aus Personalnot vier Tormänner auf dem Platz standen.“ Da trotzdem ein so hoher Sieg heraussprang, könnte man dem Sechsten der Stadtliga die Favoritenrolle zuschreiben. Die Lindenauer standen übrigens 2014 und 2016 im Halbfinale, 2013 im Finale.

Die Spielvereinigung war 2012 gar Pokalsieger, ist aktuell in der Stadtliga als Zweiter ganz nah am Aufstieg und somit gegen den Stadtklasse-Sechsten aus Wahren auch Favorit. Die Pokalmeriten der Wahrener liegen schon etwas weiter zurück. So unterlagen sie 1986, damals noch als Lok Wahren, im Endspiel Motor West (nachmals TuB) erst in der Verlängerung mit 0:2.

Leon Heyde und Frank Müller

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