03. September 2021 / 21:30 Uhr

Standesgemäßes 4:0 für Chemie: BSG wird Favoritenrolle gegen Blau-Weiß Leipzig gerecht

Standesgemäßes 4:0 für Chemie: BSG wird Favoritenrolle gegen Blau-Weiß Leipzig gerecht

Frank Müller und Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Denis JŠpel / Jaepel (BSG 33) gegen Frederick von Richthofen - 

BSG Chemie Leipzig vs Blau-Wei§ Leipzig, Fu§ball, Sachsenpokal, 03.09.2021
Die BSG setzt sich eindeutig gegen Blau-Weiß Leipzig durch © Christian Modla
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Sachsenligist Blau-Weiß Leipzig schlägt sich in der 2. Runde des Sachsenpokals in Leutzsch achtbar, muss gegen den Regionalligisten dennoch die Segel streichen. Auch der FC International, der SSV Markranstädt und der SV Liebertwolkwitz erreichen die 3. Runde.

Leipzig. Favoritensieg im Leutzscher Holz im Freitagspiel des Sachsenpokals – aber der Sechstligist leistete ordentlich Gegenwehr und hielt die Partie lange offen. Regionalligist BSG Chemie Leipzig besiegte in seinem dritten Flutlicht-Heimspiel in Folge im Stadtderby den Sachsenligisten FC Blau-Weiß 4:0 (1:0). Vor 1332 Zuschauern erzielte Tom Müller (11. Minute) das einzige Tor in Hälfte eins. Nach der Pause erhöhten Benjamin Luis (51.), Timo Mauer (83.) und Anton Kanther (86.).

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Chemie war von Beginn an dominant, doch auch Blau-Weiß versuchte mitzuspielen und tauchte in der fünften Minute erstmals im Strafraum der Gastgeber auf. Die frühe Führung für die Grün-Weißen fiel nach einem gefährlich getretenen Eckball von Benjamin Boltze – beim anschließenden platzierten Kopfball von Müller war der Blau-Weiß Keeper machtlos. Danach verteidigte der Sechstligist seinen Strafraum mit Mann und Maus. Chemie blieb über Konter gefährlich – doch zwei Gegenstöße verpufften.

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Die Chemiker setzen sich im Sachsenpokal gegen Landesligist Blau-Weiß Leipzig durch. Zur Galerie
Die Chemiker setzen sich im Sachsenpokal gegen Landesligist Blau-Weiß Leipzig durch. © Christian Modla

Nach dem Wechsel machte der Favorit weiter Druck – das 2:0 fiel gut fünf Minuten nach Wiederbeginn durch einen Abstauber von Luis. nachdem Müller den Pfosten getroffen hatte. Die Treffer Nummer drei und vier fielen in der Schlussphase – den Torreigen beschloss der eingewechselte Kanther. Blau-Weiß-Trainer Olaf Kaplick meinte: „Wir haben uns bis in die Endphase gut gehalten – die ersten beiden Gegentore waren unnötig.“

Liebertwolkwitz erstmals in Runde 3

Bereits am frühen Abend hatte sich Oberligist FC Inter in Delitzsch 7:2 (3:0) durchgesetzt. Der SSV Markranstädt war bei Sachsenwerk Dresden schon zur Halbzeit (3:0) klar auf der Siegerstraße und gewann am Ende mit 7:0.

Auf kuriose Weise zog Landesklasse-Vertreter Liebertwolkwitz in die 3. Runde ein. Gegner Weißwasser aus der Landesklasse Ost erklärte, am Sonnabend aus Mangel an Spielern nicht antreten zu können. „Die Gäste haben uns gebeten, das Spiel auf Sonntag oder in die Woche zu verlegen, aber da hätten wir das gleiche Problem gehabt wie sie am Sonnabend – nämlich zu wenige Spieler“, erklärte Liebertwolkwitz-Trainer Frank Watzka. Am Donnerstag erklärte der VfB den Verzicht. „Damit stehen wir zum ersten Mal in der 3. Runde, Vielleicht bekommen wir ein attraktives Los“, so Watzka.