07. August 2019 / 21:13 Uhr

Stark! SC DHfK Leipzig schlägt polnischen Vizemeister Wisla Plock mit 31:25

Stark! SC DHfK Leipzig schlägt polnischen Vizemeister Wisla Plock mit 31:25

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Der SC DHfK spielte am 7. August 2019 gegen Wisla Plock. Im Angriff Lukas Binder (SC DHfK).
Der SC DHfK Leipzig zeigte gegen Wisla Plock eine starke Leistung und gewann verdient mit 31:25. © Dirk Knofe - Picturework.eu
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Zwei Wochen vor Beginn der Pflichtspiele ist das Team von Trainer André Haber bereits gut in Form. Gegen das polnische Spitzenteam Wisla Plock zeigten die Grün-Weißen über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leitung und gewann auch in dieser Höhe verdient. 

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Leipzig. Die polnische Woche hat für den SC DHfK Leipzig so erfolgreich geendet, wie sie anfing. Nach dem 44:26 gegen Pogon Stettin am Freitag schlugen die Leipziger Handball-Asse am Mittwochabend Wisla Plock – immerhin Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer – mit 31:25 (16:9).

JETZT Durchklicken: Die Bilder vom klaren Erfolg der Grün-Weißen gegen Plock!

SC DHfK Leipzig - Wisla Plock (31:25) Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - Wisla Plock (31:25) ©
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Vor 319 Zuschauern in der kleinen Arena-Halle (in der Sporthalle Brüderstraße stehen gerade Reparaturarbeiten an) begann der Test zwischen den beiden Erstligisten herzlich mit viel Händeschütteln, wurde dann aber schnell zur ruppigen Partie. Franz Semper wurde bei seinem Treffer zum 1:1 (3. Minute) hart angegangen und musste angeschlagen von der Platte – böse Befürchtungen wurden bei den DHfK-Fans wach. Doch der Nationalspieler konnte nach einigen Minuten der Regeneration auf der Bank weiterspielen.

Konzentrierter Leipziger Beginn

Seine Kollegen machten es in der Zwischenzeit ohne ihn auch nicht schlecht. „Das sieht gut aus“, kommentierte der Leipziger Trainer André Haber von der Seitenlinie, während seine Jungs auf 5:2 davonzogen (11.).

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Auch die Neuzugänge beim Bundesligisten wie Marko Mamic und Luca Witzke fügten sich gut ins Team ein. Besonders ragte aber der extrem bewegliche Viggo Kristjansson heraus, der in der ersten Hälfte auf vier Tore kam. Und wenn die Gäste aus Plock mal durch die DHfK-Abwehr kamen, stand hinten der offenbar wieder zu 100 Prozent fitte Jens Vortmann auf seinem Posten. Drei von vier Siebenmetern hielt der Schlussmann, der fast ein ganzes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war, im ersten Durchgang. So ging es mit einer komfortablen Sieben-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

Polnischer Vizemeister zeigt wenig

Auch im zweiten Durchgang war die Abwehr der Polen kaum existent. Zwischenzeitlich konnten die Grün-Weißen ihren Vorsprung bis auf neun Tore ausbauen (20:11/35.), die Gäste liefen nun nur noch hinterher. Auch Semper war jetzt wieder fit und traf nicht nur selber, sondern setzte auch seine Mitspieler sehenswert ein, wie Alen Milosevic beim 21:12. In der Schlussphase konnte Wisla den Rückstand noch einmal etwas verringern, da die Wurfgenauigkeit beim SC DHfK etwas nachließ (29:23/56.). Am überraschend klaren Leipziger Sieg änderte das aber nichts mehr.

Am Wochenende geht für die Haber-Männer die Vorbereitung mit dem Spielothek-Cup in Minden zu Ende, bevor dann die Saison mit dem DHB-Pokal-Match gegen Altenholz am 17. August so richtig startet.

Nach der Auftaktniederlage bei der U19-WM gegen Portugal haben die deutschen Handball-Junioren am Mittwoch gegen Tunesien einen 36:15 (15:10)-Kantersieg gefeiert. Der Leipziger Julius Meyert-Siebert steuerte zwei Treffer bei.

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