30. November 2019 / 08:27 Uhr

Starke Dresdner Eislöwen bezwingen müde Weißwasseraner

Starke Dresdner Eislöwen bezwingen müde Weißwasseraner

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdner Eislöwen jubelten am Freitagabend in Weißwasser, die Lausitzer Füchse gingen deprimiert vom Eis.
Die Dresdner Eislöwen jubelten am Freitagabend in Weißwasser, die Lausitzer Füchse gingen deprimiert vom Eis. © Thomas Heide
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Die Gäste aus Elbflorenz gewinnen vor 2577 Zuschauern überraschend deutlich mit 7:3 bei den Lausitzer Füchsen.

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Weißwasser/Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben den nächsten Derby-Sieg gefeiert und ihren Aufwärtstrend bestätigt. Das Team von Trainer Rico Rossi setzte sich vor 2577 Zuschauern bei den Lausitzer Füchsen souverän mit 7:3 (1:0, 2:1, 4:2) durch. Damit sicherten sich die Elbestädter drei wichtige Punkte.

„Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes, auch wenn es nur drei Punkte wie in jedem anderen Spiel sind. Im ersten Drittel hatten wir ein paar Probleme, sind aber mit einem Tor plus rausgegangen und haben damit das erste Ziel erfüllt. Im zweiten Abschnitt haben wir auch durch die Taktik-Umstellung der Füchse ein wenig unseren Weg verloren. Das 3:1 durch Toni Ritter hat das Momentum aber wieder auf unsere Seite gebracht. Im dritten Drittel hat meine Mannschaft dann bis zum Ende ein starkes Forechecking gespielt“, zog Rossi ein zufriedenes Fazit.

Fair Play durch Dresdens Petr Pohl

Eine Szene werde er aber sein Leben lang nicht vergessen, wie er lachend berichtete. Der Coach meinte jenen Moment im Schlussabschnitt, als Petr Pohl sich als grundehrlicher Charakter den Beifall auch der Füchse-Anhänger verdiente. Eigentlich sollte ein Lausitzer auf die Strafbank, doch Pohl fuhr zum Schiedsrichter und klärte diesen auf, dass es kein Foul gewesen, er vielmehr auf den Schläger des Gegenspielers getreten sei. So nahm der Schiri die Strafe zurück und Rossi verstand für einen Moment die Welt nicht mehr. „Das habe ich noch nie in meiner Karriere erlebt“, gab Rossi später zu.

Zu Beginn der Partie mussten die Dresdner gleich vier Minuten in Unterzahl überstehen, weil Nick Huard zwei Strafen hintereinander kassierte. Allerdings konnten die Hausherren kein Kapital daraus schlagen. In der 13. Minute sorgte dann Jordan Knackstedt nach einem Schuss von Sebastian Zauner für die 1:0-Führung der Gäste. Danach gab es noch einige Chancen für die Blau-Weißen, sie konnten sie jedoch nicht nutzen. Aber auch die Lausitzer scheiterten einige Male an Florian Proske. Im zweiten Abschnitt konnte Timo Walther den Vorsprung auf 2:0 (28.) ausbauen. Doch vier Minuten später verkürzte Darcy Murphy auf 1:2. Kurz vor der Pause aber stellte Toni Ritter (39.) den alten Abstand wieder her.

Wie schon zuletzt zeigten die Eislöwen im Schlussdrittel erneut eine starke Leistung. Zwar brachte Darcy Murphy die Hausherren in der 42. Minute auf 2:3 heran, doch die Antwort der Dresdner folgte postwendend. Jordan Knackstedt erhöhte auf 4:2 (43.) und nur zwei Minuten später konnte der Ex-Weißwasseraner Steve Hanusch den Vorsprung auf 5:2 ausbauen. Robert Farmer gelang in Überzahl zwar das 3:5, aber Toni Ritter (57.) ebenfalls mit einem Treffer im Powerplay und Nick Huard (58.) mit einem Schuss ins leere Gehäuse sorgten für den deutlichen Endstand.

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