28. November 2019 / 15:05 Uhr

Starke erste Herren-Saison: Deshalb läuft's bei Lupos Youngster Schlothauer

Starke erste Herren-Saison: Deshalb läuft's bei Lupos Youngster Schlothauer

Malte Schönfeld
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Spielt eine starke Hinrunde: Lupos Valeri Schlothauer (am Ball).
Spielt eine starke Hinrunde: Lupos Valeri Schlothauer (am Ball). © Tim Schulze
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Das erste Herrenjahr hätte für Valeri Schlothauer bei Lupo/Martini Wolfsburg turbulenter nicht sein können. Im Sommer rückte der 19-Jährige aus der A-Jugend in den Kader des Fußball-Oberligisten und spielte sich binnen weniger Wochen mit starken Leistungen in die erste Elf. Doch die Mannschaft musste sich erst noch finden, bis auch die Ergebnisse stimmten.

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Mittlerweile ist bei Lupo Ruhe eingekehrt, was auch daran liegt, dass Schlothauer seinen Part verantwortungsbewusst übernimmt. An der Seite seiner routinierten Teamkollegen hat der Youngster noch einiges vor. Zuerst geht's allerdings am Samstag (14 Uhr) zum Schlusslicht - Lupo muss bei BW Tündern ran.

Jahrelang hatte Schlothauer in der Jugend von Eintracht Braunschweig gespielt, bis er sich im ersten Jahr der A-Jugend das Kreuzband riss. Danach hieß es erst mal warten - nicht nur auf die Genesung. Denn die Löwen-Akademie baute nicht mehr auf den Innenverteidiger. "Da habe ich mir überlegt, wo ich hingehen könnte", erinnert sich Schlothauer. "Ein Kumpel spielte bei Lupo. Ich habe gesehen, dass es eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer war. Und die erste Herren spielte noch in der Regionalliga." Das klang verlockend, und Schlothauer schloss sich den Italienern für seine letzte Jugend-Saison an.

Nach dem Regionalliga-Abstieg taten sich dann viele Möglichkeiten auf, Lupos Trainerteam um Chef-Coach Uwe Erkenbrecher trieb einen Umbruch voran. Schlothauer erspielte sich einen Platz im Kader - und kam direkt zum Zug. "Uwe hat mich direkt in der ersten Partie eingewechselt. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass ich gebraucht werde. Er ist ein offener Mensch und gibt einem viele Tipps." Das habe ihm genauso geholfen wie die Hilfe von Routinier von Abwehrchef Thomas Ströhl. "Das ist auch ein Grund, weshalb ich mich entwickelt habe."

Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg gegen Heeslinger SC

Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg gegen Heeslinger SC. Zur Galerie
Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg gegen Heeslinger SC. ©
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Dennoch blieben für einige Wochen die Ergebnisse aus. Schlothauer: "Wir haben uns gefangen, und ich hoffe, dass es genauso weitergeht. Es steckt noch viel Potenzial in dieser Mannschaft." Seine persönlichen Ziele sind dagegen eher bescheiden. Ein Tor zu erzielen wäre schön, der Leistung noch mehr Konstanz zu geben, immer von Anfang an zu spielen - Schlothauer will weiter reifen. "Valeri spielt seit dem Sommer routiniert sauber. Am Boden ist er sehr gut, genauso in den Zweikämpfen. Er traut sich was zu, und ohne die kleine Verletzung zwischendrin könnte er sogar noch weiter sein", lobte Erkenbrecher seinen Schützling jüngst.

Schlothauer hebt aber nach seiner guten Hinrunde nicht ab, warnt vor dem Tabellenletzte Tündern: "Wir dürfen nicht übermütig werden, nur weil es gerade gut läuft. Wir dürfen nicht denken, dass es easy wird. Wir stehen immer noch unten drin und müssen auch die letzten Spiele des Jahres ernst nehmen. Und gegen Tündern wollen wir natürlich wieder alles dafür tun, dass wir gewinnen."

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