30. Dezember 2020 / 22:49 Uhr

Starke Leistung im letzten Spiel 2020: IceFighters besiegen Hammer Eisbären

Starke Leistung im letzten Spiel 2020: IceFighters besiegen Hammer Eisbären

Stephanie Riedel
Leipziger Volkszeitung
Florian Eichelkraut (Icefighters #93) und Gianluca Balla (Hamm #3)
Florian Eichelkraut (Mitte) war wieder „on fire“. Der Stürmer erzielte den ersten Treffer und bereitete weitere Tore vor. © Christian Modla
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Zurück im Spielbetrieb der Oberliga Nord: Die IceFighters Leipzig haben ihr Debüt nach der Corona-Zwangspause erfolgreich auf dem heimischen Eis mit 4:3 n.V. (2:1, 1:1, 0:1) gefeiert.

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Leipzig. Erstes Pflichtspiel nach zweiwöchiger Corona-Pause: Die IceFighters Leipzig haben das letzte Ligaduell des Jahres gegen den Aufsteiger Hammer Eisbären mit 4:3 n.V. (2:1, 1:1, 0:1) für sich entschieden. Das Team von Sven Gerike setzte die beachtliche Siegesserie fort und gewann das sechste Heimspiel in Folge.

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Ein Sturz des Westfalen-Stammkeepers Sebastian May auf den Hinterkopf überschattete das erste Drittel. Der Leipziger Moritz Israel erwischte den 30-Jährigen – ein nachfahrender Eisbär gab noch einen Schubs mit. Der Goalie rappelt sich wieder auf, musste aber das Eis räumen. Für ihn kam Marvin Nickel. Die Partie verlief hektisch, mit hohem Tempo und vielen Fehlern auf beiden Seiten. Leipzigs Schlussmann Patrick Glatzel hingegen stand seinen Mann und hielt die Gerike-Crew im Spiel.

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Das war wirklich ein eisiger Fight! Die Leipziger (blau) haben ihr allerletztes Punktspiel des Jahres gegen die Eisbären Hamm mit 4:3 Toren in der „Overtime“ gewonnen. Zur Galerie
Das war wirklich ein eisiger Fight! Die Leipziger (blau) haben ihr allerletztes Punktspiel des Jahres gegen die Eisbären Hamm mit 4:3 Toren in der „Overtime“ gewonnen. © Christian Modla

Dann der Führungstreffer für die IceFighters: Eisbären-Goalie Nickel wehrte einen Schuss von Maximilian Spöttel nicht konsequent ab. Florian Eichelkraut war zur Stelle und netzte zum 1:0 ein. Hamm bemühte sich um den Anschlusstreffer und machte Druck. Den Ausgleich für das Team von Ralf Hoja besorgte Kevin Orendorz nach einem Assist durch den Ex-IceFighter Gianluca Balla in der 12. Minute. Doch die Antwort auf den Ausgleich folgte umgehend von Hannes Albrecht, der die Scheibe an Nickel vorbeischob. Wermutstropfen: Auch die Leipziger mussten einen Ausfall in Kauf nehmen. Ryan Warttig wurde durch eine Knie-Verletzung ausgebremst.

Jubel in der Overtime

Im zweiten Abschnitt erhöhte der Amerikaner Connor Hannon auf 3:1. Nur Sekunden später klingelte es im Leipziger Kasten. Den Treffer zum 3:2 setzte Tobias Schwab in die Maschen. Das zweite Drittel war umkämpft, die Hausherren kassierten allein acht Strafminuten, leisteten aber nicht nur im Unterzahlspiel gute Arbeit, sondern versperrten auch die gegnerischen Schusswege.

Im letzten Drittel schlenzte Orendorz erneut den Puk zum Ausgleich (3:3) für Hamm. Die Kräfte beider Mannschaften ließen nach, weshalb die Partie weiter torlos blieb. Dramatik dann in der Overtime - Connor Hannon sorgte mit seinem Treffer nach dreieinhalb Minuten für Jubel im Leipziger Lager. Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Dem Gerike-Team steht ein heftiges Programm bevor. Schon Neujahr sind die Kufencracks beim Krefelder EV gefordert.