12. März 2022 / 21:27 Uhr

Starke Reaktion nach Derby-Pleite: Isenbüttel 1:1 bei Vorsfelde-Verfolger Schöningen

Starke Reaktion nach Derby-Pleite: Isenbüttel 1:1 bei Vorsfelde-Verfolger Schöningen

Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Einen Punkt in Schöningen geholt: Der MTV Isenbüttel (l., hier im Duell mit Calberlah).
Einen Punkt in Schöningen geholt: Der MTV Isenbüttel (l., hier im Duell mit Calberlah). © Michael Franke
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Dickes Ausrufezeichen von Kellerkind MTV Isenbüttel in der Fußball-Landesliga: Die Elf von Trainer Rouven Lütke holte im Samstagsspiel ein umkämpftes 1:1 (1:0) bei Top-Favorit FSV Schöningen.

Überraschung in der Samstagspartie der Fußball-Landesliga: Kellerkind MTV Isenbüttel holte bei Vorsfelde-Verfolger FSV Schöningen ein achtbares 1:1 (1:0) und rehabilitierte sich damit eindrucksvoll von der empfindlichen Derby-Schlappe gegen Calberlah (0:3) am vergangenen Wochenende.

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Isenbüttel ging als klarer Underdog ins Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten, doch die Mannschaft von Chefcoach Rouven Lütke erwies sich von Beginn an als hartnäckig und zäh. „Schöningen hat natürlich mit seiner Klasse das Spiel gemacht, wir standen hinten sehr kompakt“, berichtet Lütke, dessen Team jedoch mutig war und versuchte, selbst nach vorn zu spielen: „Wir haben auch mal den einen oder anderen Nadelstich gesetzt."

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Einer dieser Nadelstiche führte zur Führung für die Gäste: Nach einer Ecke versenkte MTV-Kapitän Fabian Linde den Ball gekonnt mit der Innenseite. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Schöningen eigentlich ganz gut im Griff“, findet Isenbüttels Trainer und lobte seine Mannen in höchsten Tönen: „Die kämpferische Art und Weise war sehr eindrucksvoll.“ Einen Wermutstropfen gab es jedoch in der ersten Hälfte: MTV-Stürmer Mehmet Hajdaraj musste angeschlagen raus, für ihn kam Luis Simon in die Partie.

Auch in Halbzeit zwei zeichnete sich schnell ein ähnliches Bild ab: Schöningen hatte den Ball, Isenbüttel versuchte blitzschnell umzuschalten. Eduard Sening vergab die große Chance zur Vorentscheidung, scheiterte an FSV-Keeper Nick Nürnberger. „Das war die riesen Möglichkeit zum 2:0“, ärgerte sich Lütke. So reichte es am Ende nur zu einem Punkt für die Hehlenrieder, da Lennert Hoffie noch der Ausgleichstreffer gelang. „Ein ganz blödes Tor aus dem Gewühl nach einer Standardsituation heraus“, haderte Lütke, der trotzdem zufrieden war: „In Summe hätte ich den einen Punkt vor dem Spiel sofort unterschrieben.“

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Lütke lobt: „Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die sich echt den Hintern aufgerissen hat. Wir haben gefightet und uns in jeden Ball geschmissen. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen.“

  • MTV: Loock – O. Hildebrandt (75. Raguse), Gülabi, Linde, Helms – Kast, J. Stender – Sening (90.+2 Altmis), E. Gökkus, C. Gökkus – M. Hajdaraj (30. Simon).
  • Tore: 0:1 (20.) Linde, 1:1 (78.) Hoffie.

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