09. Januar 2022 / 14:25 Uhr

Start verschoben: Fußball-Landesliga legt erst zwei Wochen später wieder los

Start verschoben: Fußball-Landesliga legt erst zwei Wochen später wieder los

Benno Seelhöfer und Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Vom verspäteten Re-Start betroffen: Das Rückspiel zwischen dem MTV Isenbüttel und dem SSV Vorsfelde.
Vom verspäteten Re-Start betroffen: Das Rückspiel zwischen dem MTV Isenbüttel und dem SSV Vorsfelde. © Boris Baschin
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Die Fußball-Landesliga wird noch länger pausieren, die Winterpause wurde kurzerhand um zwei Wochen verlängert. Der MTV Isenbüttel ist unterdessen wieder ins Training eingestiegen.

Die Corona-Lage hat sich auch über die Weihnachtsfeiertage nicht entspannt, die Pandemie-bedingt bereits vorgezogene Winterpause wird daher in der Fußball-Landesliga nun noch mal verlängert. Das bestätigte Jörg Zellmer, Spielausschuss-Vorsitzender des NFV-Bezirks Braunschweig, auf SPORTBUZZER-Nachfrage, nachdem es am Samstag noch eine Video-Konferenz zwischen Verband und Vereinen gab.

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Der Plan: Die ersten beiden Spieltage (6. Februar und 12./13. Februar) im Jahr 2022 finden nicht wie geplant statt und werden verlegt. Die Saison wird dafür auch um eine weitere Woche (letzter Spieltag am 19. Juni, statt am 12. Juni) verlängert. "Der Grund dafür sind die noch immer auf den Sportplätzen geltenden 2G- und 2G-plus-Regelungen", sagt Zellmer. Der aber auch sagt: Die Verlegung betrifft nur die offiziellen Spieltage, "Nachholspiele können die Vereine untereinander an den Tagen ausmachen".

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Isenbüttel auch ins Training gestartet

Willi Feer, Trainer des Liga-Spitzenreiters SSV Vorsfelde, der als erster heimischer Landesliga-Klub bereits das Training wieder aufgenommen hatte, sagt: „Jetzt wissen wir erst einmal woran wir sind und wie wir unsere Trainingseinheiten fortan steuern können.“ Er weiß aber auch um die ungewisse Corona-Situation: „Allerdings kann sich das alles auch wieder ändern, aber wir haben zumindest vorerst Gewissheit.“


Am Sonntag legte auch der MTV Isenbüttel wieder mit dem Training los. Trainer Rouven Lütke trägt die Entscheidung mit, den Start zu verlegen. An seinen Trainings-Plänen ändere das indes ohnehin nicht so viel. "Wir haben schon in weiser Voraussicht ein paar Szenarien durchgespielt, das Duell mit Vorsfelde am 6. Februar hatten wir ohnehin etwas in der Vorbereitung ausgeklammert." Der Grund: Das Spiel eine Woche später bei Eintracht Braunschweig II wird verlegt, Braunschweig wird da ein Nachholspiel austragen. Lütke: "Wir wären natürlich gegen Vorsfelde angetreten, aber so richtig wäre die Saison für uns erst wieder gegen Hainberg am 20. Februar losgegangen." Genauso, wie es jetzt der Plan ist.

"Die Verlegung ist für uns erst mal besser", sagt der MTV-Coach, der nun allerdings auch eine höhere Belastung im April oder Mai erwartet. "Wir hoffen, dass wir mit unserem großem Kader da gut durchkommen." Am Sonntag standen beim Trainings-Re-Start zunächst 16 Mann auf dem Kunstrasenplatz in Isenbüttel. "Es gab ein paar kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle, wir sind da natürlich vorsichtig", sagt Lütke, der den Auftakt "in Summe ordentlich fand". Ordentlich war auch schon das erste Pensum fürs Team, so der Coach, seine Jungs hätten aber gut mitgezogen. Zudem gab's auch schon viele Übungen mit Ball. "Wenn wir den Kunstrasen nicht hätten, wären es sicherlich mehr Lauf-Übungen gewesen."

Positiv: Ömer Gökkus konnte nach seiner Meniskusverletzung wieder ins Teamtraining einsteigen, machte ein leichteres Programm mit. "Es war bei ihm doch kein Riss, es musste nichts entfernt werden", freut sich Lütke. "Ihn werden wir jetzt langsam wieder heranführen." Alex Dimmler (Kreuzbandriss) und Tim Wiesner (Knieverletzung) werden leider noch länger fehlen, mit Ersterem rechnet Lütke auch nicht mehr in dieser Saison. Immerhin: "Tim ist auf dem Weg der Besserung. Wir hoffen, dass er in nächster Zeit wieder dazustoßen kann."

Das Saisonziel bleibt für Isenbüttel unverändert: der Klassenerhalt. "Die Mannschaft gibt das absolut her", sagt der Coach. "Wir haben schon gezeigt, dass wir eben doch mit zwei Dritteln der Liga mithalten können."