11. September 2020 / 16:19 Uhr

Arsenal-Coach Arteta macht wenig Hoffnung: Mesut Özil wohl zu Saisonbeginn nicht gesetzt

Arsenal-Coach Arteta macht wenig Hoffnung: Mesut Özil wohl zu Saisonbeginn nicht gesetzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Mesut Özil muss weiter um seinen Platz beim FC Arsenal kämpfen.
Mesut Özil muss weiter um seinen Platz beim FC Arsenal kämpfen. © imago images/Action Plus
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Zum Auftakt der Premier League am Samstag gegen Aufsteiger FC Fulham wird Arsenal-Profi Mesut Özil wohl erneut nur der Platz auf der Bank bleiben. Trainer Mikel Arteta machte dem ehemaligen Nationalspieler nur wenig Hoffnung auf einen Einsatz.

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Ex-Nationalspieler Mesut Özil muss sich darauf einstellen, beim FC Arsenal auch in dieser Premier-League-Saison häufig auf der Bank oder auf der Tribüne zu sitzen. Arsenal-Coach Mikel Arteta, der den 31-jährigen seit der Coronavirus-Pause nicht mehr berücksichtigt hat, machte Özil vor dem Liga-Auftakt bei Aufsteiger FC Fulham wenig Hoffnung auf einen Einsatz.

"Es gibt keine Updates", bekräftigte Arteta, als er am Freitag auf den einstigen Mittelfeldstar angesprochen wurde. "Wir haben mehrere wirklich gute Spieler auf vielen verschiedenen Positionen. Einige sind kompliziert, und natürlich kommen Vereine auf uns zu, die an unseren Spielern interessiert sind. Es ist sehr schwer, den Spielern Einsatzzeiten oder einen Stammplatz zu versprechen."

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Schon seit längerem ist bekannt, dass Arsenal seinen Topverdiener, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2021 läuft, loswerden will. Özil hat einen vorzeitigen Abschied allerdings kategorisch ausgeschlossen. "Ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", sagte er dem Online-Magazin The Athletic. „"Ich will nicht gehen, damit hat sich das." Türkische Medien berichteten zuletzt über ein angebliches Interesse des saudi-arabischen Fußballklubs Al Nasr.

Özil im letzten Testspiel noch von Beginn an

Im finalen Test der "Gunners" gegen Aston Villa hatte Özil zusammen mit Stammspielern wie Pierre-Emerick Aubameyang, Alexandre Lacazette und Nicolas Pépé noch in der Startelf gestanden. Die Sun hatte daraufhin berichtet, der 31-Jährige könne sich ernsthafte Hoffnungen auf einen Platz in der Anfangsformation gegen den FC Fulham machen. Demnach hätte Trainer Arteta gegen schwächere Gegner geplant, von seiner bewährten Dreierkette abzusehen und sein Team im 4-3-3- oder 4-2-3-1-System ins Rennen zu schicken. Özils Paraderolle als Spielmacher hinter den Spitzen wäre in diesem Fall im Gegensatz zur von Arteta im vergangenen Jahr bevorzugten 3-5-2-Formation wieder gefordert. Nach den neusten Aussagen Artetas dürften die Hoffnungen wieder sinken.