10. Mai 2019 / 17:08 Uhr

Statistik-Check zur Bundesliga: Bayern mit kniffligem Meister-Matchball - BVB vor Rekord

Statistik-Check zur Bundesliga: Bayern mit kniffligem Meister-Matchball - BVB vor Rekord

Udo Muras
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der FC Bayern kann die Meisterschaft perfekt machen, Dortmund gleichzeitig einen Bundesliga-Rekord aufstellen.
Der FC Bayern kann die Meisterschaft perfekt machen, Dortmund gleichzeitig einen Bundesliga-Rekord aufstellen. © Getty Images
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Zwei Spieltage vor Schluss kann der FC Bayern die Meisterschaft perfekt machen - Dortmund muss also auf Schützenhilfe aus Leipzig hoffen. Trotz der kräftezehrenden Partie beim FC Chelsea stehen die Chancen für Frankfurt gut. SPORTBUZZER-Experte Udo Muras gibt einen statistischen Überblick zum 33. Spieltag.

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Eine spannende Bundesliga-Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Sowohl an der Spitze, als auch im Tabellenkeller scheint alles entschieden. Der FC Bayern hat zwei Matchbälle, um die Meisterschaft in trockene Tücher zu bringen und der VfB Stuttgart sichert sich mit einem Sieg den Relegationsrang. Sowohl Borussia Dortmund, als auch der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 müssen also auf Schützenhilfe von anderen Bundesligisten bauen.

Das Bundesliga-Restprogramm des BVB und FC Bayern im Überblick

Der SPORTBUZZER zeigt die Restprogramme der Bundesliga-Titelkandidaten Borussia Dortmund und FC Bayern München im Überblick. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER zeigt die Restprogramme der Bundesliga-Titelkandidaten Borussia Dortmund und FC Bayern München im Überblick. ©
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Bayern-Oldie Franck Ribéry winkt indes ein Bundesliga-Rekord. Er wäre der allererste Spieler in der Geschichte, der neun Deutsche Meisterschaften gewinnt. Mit einem Bayern-Sieg bei RB Leipzig würde er damit seine ehemaligen Mitspieler Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Oliver Kahn, sowie FCB-Ikone Mehmet Scholl überholen. Während der deutsche Rekordmeister mit dem möglichen 29. Titel seinen Status zementieren würde, kann auch Rekordabsteiger Nürnberg die Führung ausbauen - es wäre der neunte Abstieg.

TSG Hoffenheim - Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr)

Beide träumen von Europa, Werders kleine Chance lebt nur bei einem grün-weißen Sieg. Immerhin ist die Bilanz der Bremer in Hoffenheim stark (5-3-2). Allerdings gewann man keines der letzten sechs Duelle gegen die TSG. Die Gastgeber stehen vor ihrem 600. Bundesliga-Treffer (es fehlen zwei).

Borussia Dortmund - Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15:30 Uhr)

Noch kann der BVB Deutscher Meister werden. Wahrscheinlicher ist jedoch der Bundesliga-Rekord, in jedem Heimspiel der Saison mindestens zwei Tore erzielt zu haben. Doch: Fortuna hat nirgends öfter gewonnen als in Dortmund (sechs Mal), *zuletzt allerdings im Jahr 1986 (2:1). *

Mehr zum BVB

Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 (Samstag, 15:30 Uhr)

Dank der aktuell längsten Siegesserie (vier Spiele) winkt Bayer Leverkusen Platz vier. Gegen den FC Schalke gab es seit Oktober 2014 allerdings keinen Heimsieg. Die Gäste spielen die schlechteste Saison seit 1987/88 (Abstieg), sind aber seit drei Auswärtsspielen ungeschlagen.

RB Leipzig - FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr)

Zum dreizehnten Mal in Folge kann der FC Bayern die Meisterschaft auswärts perfekt machen. Allerdings treffen sie auf die besten Leipziger aller Zeiten: 14 Spiele ungeschlagen, schon 20 Siege - beides Vereins-Rekorde. Die RB-Bilanz gegen Bayern: 1-0-4.

Mehr zum FC Bayern

VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr)

Der VfB Stuttgart hat Platz 16 im Falle eines Sieges sicher, allerdings gab es Siege in der laufenden Saison so wenige wie nie zuvor nach 32 Spieltagen (sechs). Wolfsburg könnte mit dem neunten Auswärtssieg einen Vereinsrekord und den Europa-League-Einzug sichern. Torquote des Duells: 2,9.

FC Augsburg - Hertha BSC (Samstag, 15:30 Uhr)

Nur gut für die Schwaben, dass sie schon gerettet sind. Gegen eine Hertha unter Trainer Pal Dardai (150. Bundesligaspiel) haben sie nie gewonnen. Kapitän Daniel Baier steht vor seinem 250. Bundesligaspiel für den FCA. Torquote in Augsburg: 1,16!

Hannover 96 - SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr)

Das Spiel der letzten Hoffnung muss Hannover 96 gewinnen, die Heimbilanz gegen Freiburg macht Mut (6-2-1). Der frisch gerettete SC wartet seit sieben Spielen (auswärts acht) auf einen Sieg. Beide verursachten je sieben Elfmeter (Saison-Rekord).

Die schlechtesten Bundesliga-Absteiger der Geschichte:

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1. Tasmania Berlin (1965) - 10 Punkte / 15:108 Tore ©

1.FC Nürnberg - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr)

Nur ein Sieg kann eventuell verhindern, dass der Club zum neunten Mal absteigt und seinen traurigen Rekord ausbaut. Doch gegen Borussia gab es zuletzt drei Niederlagen und 249 Minuten kein Tor - hinzu kommt, dass es gegen eine Hecking-Elf seit sechs Spielen keinen Sieg gab.

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 (Sonntag 18 Uhr)

Die Euro-Fighter der Eintracht mögen den Sonntag, da gab es in den letzten 15 Spielen nur drei Niederlagen. Der für die Europa League nötige Sieg gegen Mainz winkt, denn der FSV verlor nie mehr  Auswärtsspiele (elf), darunter die letzten acht.

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