14. Mai 2019 / 13:00 Uhr

Stefan Effenberg fordert: FC Bayern soll sich klar zu Niko Kovac bekennen

Stefan Effenberg fordert: FC Bayern soll sich klar zu Niko Kovac bekennen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg kann den Wirbel um Bayern-Trainer Niko Kovac nicht verstehen.
Stefan Effenberg kann den Wirbel um Bayern-Trainer Niko Kovac nicht verstehen. © dpa/Montage
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Stefan Effenberg kann den Umgang beim FC Bayern München mit Trainer Niko Kovac nicht verstehen. Der Ex-Nationalspieler empfiehlt zudem, dass sich der Rekordmeister nach einem neuen Torwart umsehen soll.

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Der frühere Bayern-Kapitän Stefan Effenberg hat in der Diskussion um Trainer Niko Kovac Kritik an seinem Ex-Club geübt. „Wie soll das mit Niko Kovac als Trainer in Zukunft funktionieren, nachdem sich die Verantwortlichen immer noch nicht zu einem Bekenntnis haben durchringen können? Wie soll ein Trainer, der nicht das volle Vertrauen bekommt, einen Umbruch mitgestalten? Das ist doch unmöglich“, schrieb Effenberg in seiner Kolumne bei t-online.de. „Die Bayern haben ein Fass aufgemacht, das sie gar nicht mehr schließen können. Die Diskussion kann jederzeit wieder aufflammen, selbst wenn sie das Double holen.“

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Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte sich zuletzt nicht eindeutig zur Zukunft von Kovac geäußert, von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bekam der Coach mit einem Vertrag bis 2021 keine Jobgarantie. „Für mich ist klar: Der Verein sollte sich endlich zu einhundert Prozent zu Kovac bekennen. Vielleicht kriegen das die Verantwortlichen ja auch mal hin innerhalb der nächsten 14 Tage. "Wir stehen ohne Wenn und Aber zu Niko Kovac und gehen mit ihm in die neue Saison." Das kann doch nicht so schwer sein. Es ist traurig, dass sie das bisher nicht geschafft haben“, erklärte der 50-jährige Effenberg.

Die Bayern-Trainer seit Giovanni Trapattoni

<b>Giovanni Trapattoni</b> (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen Was erlauben Strunz? und Ich habe fertig im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. Zur Galerie
Giovanni Trapattoni (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen "Was erlauben Strunz?" und "Ich habe fertig" im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. ©

Mit Blick auf den Umbruch beim deutschen Fußball-Rekordmeister rät Effenberg, dass sich sein Ex-Klub mittelfristig nach einem neuen Toptorwart umschauen sollte. „Was passiert im Tor, wenn Manuel Neuer immer häufiger auch über einen längeren Zeitraum verletzt ist? Da geht die Tendenz leider hin. Auch wenn Sven Ulreich ihn in der Regel gut vertritt, ist es sicherlich sinnvoll, noch mal einen erstklassigen Torwart zu verpflichten“, meinte Effenberg. „Zumindest im kommenden Jahr, damit der Umbruch in diesem nicht zu groß wird. Das wäre nämlich auch nicht gut für einen Verein wie Bayern München.“