30. Juni 2020 / 11:34 Uhr

Stefan Effenberg verteidigt Lucien Favre: "Auch Klopp wäre mit dem BVB nicht Meister geworden"

Stefan Effenberg verteidigt Lucien Favre: "Auch Klopp wäre mit dem BVB nicht Meister geworden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg sagt, der BVB habe sich zurecht zu Favre als Trainer bekannt.
Stefan Effenberg sagt, der BVB habe sich zurecht zu Favre als Trainer bekannt. © imago/Kirchner-Media
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Stefan Effenberg ist überzeugt, dass Favre der richtige Trainer für Borussia Dortmund ist. Der frühere Nationalspieler zählt den BVB zu den Gewinnern der Saison. Kein gutes Haar lässt er hingegen am Revierrivalen FC Schalke 04. 

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Stefan Effenberg hat BVB-Trainer Lucien Favre nach der Kritik der vergangenen Wochen in Schutz genommen. Die Mentalität der Dortmunder Mannschaft in der Endphase der Saison war zuletzt auch aus den eigenen Reihen bemängelt worden. In seiner Kolumne für das Portal t-online.de schrieb der frühere Nationalspieler: "Auch Jürgen Klopp wäre mit dem BVB diese Saison nicht Meister geworden. Der FC Bayern war mit Flick einfach für andere Bundesliga-Klubs nicht zu schlagen."

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Der BVB habe trotz 13 Punkten Rückstand auf den FC Bayern eine "sehr starke Saison gespielt und nahezu das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht. Dortmund hat mit 84 Toren in einer Saison einen Vereinsrekord aufgestellt." Mit einem Schnitt von 2,04 Punkten pro Spiel ist Favre der erfolgreichste Trainer der Klubgeschichte. Dortmund habe sich nun klar und auch zurecht zu Favre als Trainer für die kommende Saison bekannt. Favre und der BVB zählen für Effenberg zu den Gewinnern der Saison.

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"Auf Schalke gibt es nur einen Gewinner: Alexander Nübel"

Ganz anders bewertet Effenberg die Situation bei Dortmunds Erzrivalen FC Schalke. Dort gebe es nach dieser Saison und zuletzt 16 Spielen ohne Sieg "eigentlich nur einen Gewinner: Torwart Alexander Nübel. Denn der ist jetzt weg und wechselt zum FC Bayern." Nübel habe eine schwierige Saison hinter sich, die er vor allem den Schalker Verantwortlichen zu verdanken habe. Effenberg: "Sie haben ihm das Vertrauen entzogen, die Kapitänsbinde genommen und somit einen großen Teil dazu beigetragen, dass er an Sicherheit verloren hat und sein Potenzial nicht mehr abschöpfen konnte."