08. Mai 2019 / 17:08 Uhr

Ottmar Hitzfeld kritisiert Schalke 04: Stefan Effenberg hätte Trainer werden müssen

Ottmar Hitzfeld kritisiert Schalke 04: Stefan Effenberg hätte Trainer werden müssen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg stand im Jahr 2013 kurz davor, Coach des FC Schalke 04 zu werden. Ottmar Hitzfeld kritisiert S04. Effenberg könne eine großer Trainer werden.
Stefan Effenberg stand im Jahr 2013 kurz davor, Coach des FC Schalke 04 zu werden. Ottmar Hitzfeld kritisiert S04. Effenberg könne eine großer Trainer werden. © imago/Sven Simon
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Stefan Effenberg als Trainer des FC Schalke 04: Im Jahr 2013 wäre es fast dazu gekommen. Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld kritisiert nun die Schalker Verantwortlichen, dass der ehemalige Bayern-Kapitän in letzter Minute doch nicht Coach des Ruhrpott-Klubs wurde. Hitzfeld ist überzeugt: Effenberg hätte bei Schalke 04 etwas aufgebaut.

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Es war eine der kuriosesten Fußball-Geschichten des Jahres: Stefan Effenberg hätte im Jahr 2013 tatsächlich Trainer des Bundesliga-Klubs FC Schalke 04 werden können. Der heute 50 Jahre alte ehemalige Champions-League-Sieger und der Traditionsklub aus Gelsenkirchen waren sich bereits einig. Doch wie Schalke 04 per Pressemitteilung im März 2019 bekannt gab, habe eine Indiskretion von Effenbergs Frau Claudia in den sozialen Netzwerken dafür gesorgt, dass "Effe" den Schalke-Job noch verlor, bevor er überhaupt begonnen hatte. Effenberg wehrte sich daraufhin postwendend gegen die Darstellung der Schalker und behauptete, dass der Klub die Unwahrheit sage. Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld hält die S04-Entscheidung gegen seinen ehemaligen Kapitän beim FC Bayern für einen großen Fehler, wie er nun dem Portal t-online.de gesagt hat.

Die besten Sprüche von Stefan Effenberg

Effes legendäre Freunde der Sonne-PK aus dem Jahr 1999: Jaaa aber, da muss man aufpassen. Da muss man aufpassen mit dem, was man sagt, was man schreibt und wie man das rüberbringt, damit muss man aufpassen. Weil ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen, Freunde der Sonne! Zur Galerie
Effes legendäre "Freunde der Sonne"-PK aus dem Jahr 1999: "Jaaa aber, da muss man aufpassen. Da muss man aufpassen mit dem, was man sagt, was man schreibt und wie man das rüberbringt, damit muss man aufpassen. Weil ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen, Freunde der Sonne!" ©
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Hitzfeld kritisiert Schalke 04: Effenberg als Trainer hätte perfekt gepasst!

Hitzfeld kritisiert den FC Schalke, der als Vizemeister der Vorsaison in dieser Spielzeit auf Platz 15 abgestürzt ist: "Ich glaube, wenn Schalke Stefan Effenberg genommen hätte, hätte man eine riesige Persönlichkeit geholt, die eine klare Ansprache hat, eine klare Kante zeigt, und etwas aufgebaut hätte", ist der siebenfache Deutsche Meister und zweifache Königsklassen-Sieger überzeugt. Die Mentalität des "Tigers" hätte hervorragend zum rauen Ruhrpott-Ton bei Schalke 04 gepasst. "Er hätte den Kopf in den Wind gestreckt und wäre nicht beim ersten kleinen Stürmchen umgekippt."

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Heute ist Effenberg einer der größten Schalke-Kritiker. Mitte April lederte der Ex-Nationalspieler in seiner t-online.de-Kolumne: "Es hat wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun, was Schalke aktuell anbietet. Das ist über weite Strecken das Schlechteste, was die Liga zu bieten hat." Obwohl Schalke 04 auf eine enttäuschende Saison samt Rücktritt von Manager Christian Heidel und Entlassung von Trainer Domenico Tedesco zurückblickt, hat der Klub zwei Spieltage vor Saisonende den vorzeitigen Klassenerhalt erreicht. "Dafür müssten sie jeden Tag dem Fußballgott danken", meinte Effenberg.

Comeback von Stefan Effenberg als Bundesliga-Trainer? Hitzfeld wünscht es sich

Für die große Trainer-Karriere hat es beim Ex-Bayern-Star bisher noch nicht gereicht. Seine einzige Station war der SC Paderborn. Von Oktober 2015 bis März 2016 stand Effenberg bei 15 Spielen des Zweitligisten an der Seitenlinie - bis er wegen Erfolgslosigkeit entlassen wurde. Am Ende stieg Paderborn in die 3. Liga ab und Effenberg sollte bis heute nicht wieder als Cheftrainer eines Klubs arbeiten.

Laut Ottmar Hitzfeld hätte Effenberg allerdings eine weitere Chance verdient. "Ich hatte mich schon gefreut. Aha, endlich: Stefan Effenberg als Bundesliga-Trainer. Er ist ein Leadertyp, hat einen hohen Fußball-Sachverstand", preist Hitzfeld seinen ehemaligen Schützling, der heute ein gefragter Experte ist, an. "Er kann die Mannschaft mitreißen, so wie er auf dem Platz auch immer Dirigent war. Er wäre sicher auch ein hervorragender Trainer."

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