24. August 2019 / 20:59 Uhr

Stefan Schnoor, Sportdirektor VfB Lübeck: „Die Fans werden es nicht bereuen, auf die Lohmühle zu kommen“

Stefan Schnoor, Sportdirektor VfB Lübeck: „Die Fans werden es nicht bereuen, auf die Lohmühle zu kommen“

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten


Sieht den VfB Lübeck in der Breite und Spitze besser aufgestellt als in der vergangenen Saison: Sportdirektor Stefan Schnoor.
Sieht den VfB Lübeck in der Breite und Spitze besser aufgestellt als in der vergangenen Saison: Sportdirektor Stefan Schnoor. © Agentur 54°
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Der Sportdirektor spricht im Interview über den Saisonstart, die Erwartungen und das Jubiläumsspiel am Mittwoch.

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Am kommenden Mittwoch steigt um 19.19 Uhr das Gipfeltreffen zwischen Vizemeister VfB Lübeck und Meister VfL Wolfsburg II. Es ist das Duell der beiden Top-Favoriten auf den Titel der Regionalliga Nord. Der Klub hofft auf ein volles Lohmühlen-Stadion. Die Lübecker Nachrichten sprachen vor dem Kracherspiel mit VfB-Sportdirektor und Ex-Bundesliga-Profi Stefan Schnoor.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart?

Dafür, dass wir nur Englische Wochen hatten, haben wir die optimale Ausbeute von 15 Punkten geholt. Im Landespokal stehen wir im Halbfinale. Und im DFB-Pokal waren wir 120 Minuten mit Zweitligist FC St. Pauli auf Augenhöhe. Negative Sachen zu finden, wäre Jammern auf hohem Niveau. Das liegt mir fern.

Es läuft also nach Plan.

Bis jetzt machen es die Jungs und der Trainer gut. In den ersten Spielen hat man gesehen, dass wir in der Breite und in der Spitze besser aufgestellt sind. Die Neuzugänge wurden gut integriert. Man sieht, dass sie gut aufgenommen wurden. Wir treten als Team auf.

Die Spieler machen einen konzentrierten und fokussierten Eindruck.

Sie wissen, was auf uns zukommt, und haben es verstanden, worum es geht. Die Truppe hat Entwicklungspotenzial. Keiner aus der Mannschaft gibt sich mit 50 Prozent zufrieden. Das haben wir ihnen eingebläut. Das ist eine ganz große Stärke der Truppe.

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In der vergangenen Saison haben Sie gesagt, dass der VfL Wolfsburg II keinen Ausbildungs-, sondern einen Aufstiegskader hat. Wie sieht es diese Spielzeit aus?

Der VfL hat zwar viel Qualität abgegeben. Auch erfahrene Spieler. Dafür haben sie sehr viele Talente aus der eigenen U19-Elf (Bundesliga, die Red.) dazubekommen. Hier zeigt sich die gute Jugendarbeit der Wolfsburger. Hinzu kommen Spieler, die „oben“ nicht mehr zum Zuge kommen. Das sind gestandene Bundesligaspieler.

Entscheidet sich der Titel wie schon im Vorjahr zwischen Lübeck und Wolfsburg?

Ich denke, dass der SC Weiche Flensburg 08 eine gute Rolle spielen wird. Aber auch die Zweitvertretungen von Holstein Kiel, Werder Bremen und Hannover 96 wie auch VfB Oldenburg und Drochtersen/Assel muss man auf der Rechnung haben.

In der letzten Saison gingen beide Spiele gegen die „Wölfe“ torlos aus.

Wir hätten beide Spiele gewinnen können. Es hätte aber auch in die andere Richtung gehen. Ich weiß, dass wir einen sehr guten Tag erwischen müssen.

Warum lohnt sich ein Besuch des Gipfeltreffens?

Es treffen die derzeit besten Mannschaften der Regionalliga Nord aufeinander. Wenn nicht sogar zwei Teams aus den Top Ten aus den bundesweiten Regionalliga-Staffeln. Wir sind seit März 2018 zu Hause ungeschlagen und haben seit November 2018 regulär kein Spiel verloren. Auch gegen St. Pauli waren wir auf Augenhöhe. Elfmeterschießen ist Glückssache. Das sollten die Lübecker Fans honorieren, damit man sieht, dass hier etwas entstanden ist. Nicht zuletzt ist es unser Jubiläumsspiel.

Mit wie vielen Zuschauern wird gerechnet?

Das Spiel hat es verdient, dass mindestens 4000 Zuschauer kommen. Das muss ein Fest für jeden werden, der Fußball liebt. Unser Vorteil könnte sein, dass es die Wolfsburger nicht kennen, vor so einer Kulisse zu spielen. Auf jeden Fall werden es die Fans nicht bereuen, auf die Lohmühle zu kommen.

Regionalliga-Saison 2019/2020 VfB Lübeck

Los ging die Saison 2019/2020 am 27. Juli 2019 mit einem 3:1-Heimsieg über den SSV Jeddeloh. Vor 2413 Zuschauern auf der Lohmühle trafen Tommy Grupe (v.l.), Ahmet Arslan und Patrick Hobsch. Zur Galerie
Los ging die Saison 2019/2020 am 27. Juli 2019 mit einem 3:1-Heimsieg über den SSV Jeddeloh. Vor 2413 Zuschauern auf der Lohmühle trafen Tommy Grupe (v.l.), Ahmet Arslan und Patrick Hobsch. ©
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