28. August 2017 / 20:18 Uhr

Stefan Schnoor startet beim VfB Lübeck: "Aufstieg? Wir würden uns nicht wehren"

Stefan Schnoor startet beim VfB Lübeck: "Aufstieg? Wir würden uns nicht wehren"

Sönke Gorgos
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Schnoor ist seit wenigen Tagen Sportdirektor beim VfB Lübeck.
Stefan Schnoor ist seit wenigen Tagen Sportdirektor beim VfB Lübeck. © imago
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Der Ex-Profi hat beim Regionalligisten den Job des Sportdirektors übernommen und hat sich über seinen Wechsel nach Lübeck geäußert. Mittelfristiges Ziel ist der Drittliga-Aufstieg.

In einem Strandkorb auf der Lohmühle hat sich Stefan Schnoor erstmals über seine Ziele mit dem VfB Lübeck geäußert. Der 46-jährige Ex-Profi ist seit wenigen Tagen Sportdirektor beim Regionalligisten. Bei Sport1 erklärte er wenige Minuten vor dem Anpfiff des Live-Spiels gegen Altona 93, das der VfB mit 2:1 gewann und sich damit auf den zweiten Platz schob, was seine Pläne mit den Grün-Weißen sind.

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Warum der VfB? "Der VfB ist ein Traditionsverein, feiert 2019 seinen 100. Geburtstag", erklärte Schnoor, der während seiner aktiven Karriere unter anderem für den Hamburger SV, VfL Wolfsburg und die Bolton Wanderers spielte. Was ihn besonders reizt: "Man hat sich sehr kleine Schritte vorgenommen, um in den bezahlten Fußball zurückzukehren. Es ist ein interessantes Projekt und die handelnden Personen haben sehr viel Ahnung vom Fußball."

"Ich hatte Anfragen anderer Klubs"

Gemeint ist unter anderem Trainer Rolf Martin Landerl. Der österreichische Ex-Nationalspieler übernahm den Trainerjob im vergangenen Sommer von Interimstrainer Michael Hopp und hat mit den Schleswig-Holsteinern das Ziel, in die 3. Liga aufzusteigen - passend zum Jubiläum im Jahr 2019. "Ich hatte vorher schon Anfragen anderer Klubs", erklärte Schnoor. "Da stimmte das Gesamtpaket allerdings nicht." Das sei beim VfB nun anders. Klappt es sogar mit dem Aufstieg? Nach den drei bisher absolvierten Spielen mischen die Lübecker oben mit. Schnoor: "Wir würden uns gegen die Aufstiegsrelegation nicht wehren, aber es ist noch kein Muss."

Stefan Schnoor - bis November 2019 Sportdirektor beim VfB Lübeck

Sportdirektor Stefan Schnoor und Trainer Rolf Martin Landerl 

beim Belt-Cup im Juli 2018 auf der Lohmühle. Zur Galerie
Sportdirektor Stefan Schnoor und Trainer Rolf Martin Landerl  beim Belt-Cup im Juli 2018 auf der Lohmühle. ©

Die Lübecker haben aktuell große Verletzungssorgen. Man werde allerdings nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig werden, erklärte Schnoor auf Nachfrage. "Die Mannschaft hat eine gute Struktur. Die meisten Verletzten sind schon wieder im Training und kehren über kurz oder lang zurück. Der Kader hat das vollste Vertrauen aller Verantwortlichen. Und wenn jemand verletzt ist, müssen halt andere in die Bresche springen."

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