03. Februar 2021 / 14:52 Uhr

DFB reagiert nach Wutrede: Keine Strafe gegen Paderborn-Trainer Steffen Baumgart

DFB reagiert nach Wutrede: Keine Strafe gegen Paderborn-Trainer Steffen Baumgart

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paderborn-Trainer Steffen Baumgart gingen beim Pokalspiel gegen Borussia Dortmund die Sicherungen durch. 
Paderborn-Trainer Steffen Baumgart gingen beim Pokalspiel gegen Borussia Dortmund die Sicherungen durch.  © imago/Poolfoto/Montage
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Der DFB verhängt nach der Wutrede von Steffen Baumgart keine Strafe gegen den Trainer des SC Paderborn. Baumgart hatte sich nach dem 2:3 bei Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokals kritisch zur Leistung von Schiedsrichter Tobias Stieler geäußert.

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Trainer Steffen Baumgart vom SC Paderborn wird nach seiner vielbeachteten Wutrede im Anschluss an das 2:3 im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund nicht vom Deutschen Fußball-Bund bestraft. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, wird der in solchen Fällen zuständige Kontrollausschuss kein Verfahren einleiten. Demnach wurde der Coach allerdings schriftlich darum gebeten, „sich zukünftig in seiner Wortwahl zu mäßigen und an seine Vorbildfunktion als Trainer zu denken“. Ansonsten könne es im Wiederholungsfall „zu einer Anklageerhebung vor dem DFB-Sportgericht führen“.

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Baumgart hatte sich im Anschluss an die Partie in einem ARD-Interview aufgebracht über die Leistung des Schiedsrichter-Teams um Tobias Stieler (Hamburg) geäußert. Dabei hatte er die fehlende Bereitschaft des Referees beklagt, sich den im Kölner Videokeller überprüften und umstrittenen BVB-Siegtreffer von Erling Haaland (95.) persönlich auf einem Monitor am Spielfeldrand anzuschauen.

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Der Zweitliga-Coach ist sich keiner Schuld bewusst. „Ich habe auf eine Situation aufmerksam gemacht und niemanden persönlich beleidigt. Wenn ich demnächst eine Doktorarbeit schreiben muss, bevor ich zum Interview gehe, dann sollte man mir das sagen“, sagte der 49-Jährige am Mittwoch in einem Gespräch mit dem MDR.

Baumgart warb um Verständnis für seine emotionale Reaktion: „Ich bin Befürworter des Videoschiedsrichters. Aber es ist wichtig, dass wir mehr Klarheit reinkriegen. Ich habe kein Problem mit Herrn Stieler. Wir machen alle Fehler. Ich möchte nur nicht, wenn wir irgendetwas nicht richtig machen, es unter den Tisch kehren und zur Tagesordnung übergehen. Wir haben eine Streitkultur.“

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