14. Januar 2022 / 20:29 Uhr

Steile These von Trainer Grammozis: Ohne Geisterspiele wäre Schalke nicht abgestiegen

Steile These von Trainer Grammozis: Ohne Geisterspiele wäre Schalke nicht abgestiegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis glaubt, dass Schalke ohne Geisterspiele noch in der Bundesliga wäre. 
Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis glaubt, dass Schalke ohne Geisterspiele noch in der Bundesliga wäre.  © imago/RHR-Foto
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In der vergangenen Saison stieg Schalke 04 sang- und klanglos als Tabellenletzter aus der Bundesliga ab. Den Grund dafür hat Trainer Dimitrios Grammozis in einem Interview mit der "Funke Mediengruppe" benannt: Die Geisterspiele wegen der Corona-Krise. 

Trainer Dimitrios Grammozis hat die These aufgestellt, dass der FC Schalke 04 ohne Geisterspiele "nie aus der Bundesliga abgestiegen“ wäre. "Dann wäre es zwar eine schlechte Saison geworden, mit Platz 13 oder 14 - aber kein Abstieg“, sagte Grammozis in einem am Freitagabend veröffentlichten Interview der Funke Mediengruppe.

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Schalke war in der vergangenen Saison, in der weitestgehend ohne Publikum gespielt worden war, mit nur drei Saisonsiegen und lediglich 16 Punkten abgeschlagen als Letzter aus der Bundesliga abgestiegen. Dabei waren vier Trainer bei dem Traditionsklub aktiv, ehe die Königsblauen mit Grammozis als fünftem Trainer schließlich mit 19 Zählern Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz abstiegen.

"Es ist ein Nachteil für uns, wenn die Zuschauer nicht da sind“, urteilte Grammozis, der mit der Zweitliga-Hinserie "nicht hundertprozentig zufrieden“ ist: "Unsere Vorrunde war okay bis gut. Wenn wir erfolgreicher sein wollen, müssen sich alle steigern.“ Nach 18 Spieltagen liegt Schalke mit 30 Punkten als Vierter knapp hinter den Aufstiegsplätzen. Am Sonntag steht gegen Holstein Kiel das erste Pflichtspiel des neuen Jahres an.