07. August 2022 / 13:28 Uhr

Stellungnahme von Borussia Dortmund: Nico Schulz "bestreitet die gegen ihn erhobenen Strafvorwürfe"

Stellungnahme von Borussia Dortmund: Nico Schulz "bestreitet die gegen ihn erhobenen Strafvorwürfe"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der BVB hat auf die Vorwürfe gegen Nico Schulz reagiert.
Der BVB hat auf die Vorwürfe gegen Nico Schulz reagiert. © IMAGO/Kirchner-Media (Montage)
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Borussia Dortmund reagiert in einer Stellungnahme auf die Strafanzeige gegen Nico Schulz wegen häuslicher Gewalt. Der 29-Jährige habe die Vorwürfe in einem Gespräch bestritten und Konsequenzen angekündigt.

Borussia Dortmund bezieht Stellung nach den schwerwiegenden Vorwürfen der häuslichen Gewalt gegen Nico Schulz. Der Revierklub habe bereits ein Gespräch mit dem Spieler und auch dem Berater geführt. "Der Spieler bestreitet die gegen ihn erhobenen Strafvorwürfe. Nico Schulz hat uns mitgeteilt, dass er sich mit Hilfe anwaltlichen Beistands gegen diese Vorwürfe zur Wehr setzen wird und obendrein die Unschuldsvermutung für sich in Anspruch nimmt", teilte der BVB am Sonntagmittag mit.

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Dortmund habe bis zur Meldung der Bild am Sonntag "keinerlei Kenntnis" von den erhobenen Vorwürfen gehabt. Diese wiegen laut Stellungnahme "äußerst schwer und sind für den BVB schockierend". Weiter heißt es: "Borussia Dortmund nimmt sie sehr ernst und distanziert sich von jeglicher Form der Gewalt. Borussia Dortmund ist jedoch kein Verfahrensbeteiligter und hat keinerlei Einsicht in Ermittlungsakten oder in die offenbar vorliegende Strafanzeige."

Arbeitsrechtliche und disziplinarische Maßnahmen seien aufgrund der früheren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch nicht "verlässlich und rechtssicher". Der Klub erklärte: "Wir behalten uns diese allerdings jederzeit für einen Zeitpunkt vor, zu dem wir objektiv mehr wissen." Weitere Kommentare wolle der BVB aktuell nicht abgeben.