16. Oktober 2020 / 20:20 Uhr

Stigrot neue Spielführerin bei Volleyballerinnen vom Dresdner SC

Stigrot neue Spielführerin bei Volleyballerinnen vom Dresdner SC

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
30.12.2018,
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3:0,
Lena Stigrot (DSC), 
Volleyball, Bundesliga,
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Lena Stigrot wurde von Trainer Alexander Waibl zum Kapitän der DSC-Volleyballerinnen ernannt. © Mathias Rietschel
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Neues in Sachen Personal: Volleyball-Coach Alexander Waibl hat Lena Stigrot zum Kapitän des Dresdner SC  ernannt. Die Nationalspielerin will sich mit ihrem Team am Sonnabend beim VfB Suhl endlich wieder ein Erfolgserlebnis verschaffen. 

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Dresden. Nach der zweiwöchigen Spielpause steht für die DSC-Volleyballerinnen an diesem Sonnabend um 19 Uhr das zweite Punktspiel in der Bundesliga auf dem Plan. Dabei müssen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl erneut auswärts ran, sie gastieren beim VfB Suhl.

Noch bevor die Elbestädterinnen die Reise nach Thüringen antreten, hat der Coach eine wichtige Personalie geklärt. Der 52-Jährige ernannte Lena Stigrot zum Kapitän und Neuzugang Jennifer Janiska zum Co-Kapitän. Die beiden Nationalspielerinnen haben mit solchen Ämtern schon langjährige Erfahrungen und gehören beim Pokalsieger zu den absoluten Leistungsträgerinnen und Führungspersönlichkeiten. Die 25-jährige Lena Stigrot hatte schon in der abgelaufenen Saison als Interimskapitän die Verantwortung für die damals erkrankte Mareen von Römer übernommen. „Ich freue mich sehr, unser talentiertes Team anführen zu dürfen. Ich werde mein Bestes geben, täglich mit Energie, Mut und Leistung voranzugehen. Gute Kommunikation ist mir wichtig und ich empfinde diese sowohl mit Alex und den anderen Trainern, als auch unter uns Spielerinnen bereits als sehr gut“, meinte die Nationalspielerin. Sie fügte mit Augenzwinkern an: „Natürlich werde ich stets bemüht sein, das Losglück beim Münzwurf vor jedem Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“

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Für das traditionsreiche Ostderby in der Suhler Wolfsgrube haben sich die Waibl-Schützlinge einiges vorgenommen. Alle seien heiß darauf, endlich wieder spielen zu können und auch den ersten Sieg einzufahren, wie Alexander Waibl betont. Das Team habe die Spielpause gut genutzt und sehr gut gearbeitet.

„In der ersten Woche stand vor allem noch einmal viel Athletik auf dem Plan, danach haben wir das Training mit dem Ball intensiviert, vor allem im technischen und taktischen Bereich gearbeitet“, berichtet der Coach. Weil der Mannschaft durch die Quarantäne und die deshalb ausgefallenen Vorbereitungsspiele Wettkampfpraxis fehlt, sei jedes Spiel jetzt wichtig, um Schritt für Schritt voranzukommen.

In der Wolfsgrube soll der erste Saisonsieg her

Die beiden Niederlagen gegen Schwerin im Supercup und zum Liga-Auftakt in Potsdam haben den Trainern viele Aufschlüsse gegeben. „Nur im Wettkampf bekommt man Schwachstellen wirklich aufgezeigt und man kann sehen, was funktioniert und was eher nicht“, so Waibl, der vor allem Reserven im Angriff ausgemacht hat: „Von den Positionen zwei und vier haben wir zuletzt noch zu wenig gepunktet. Deshalb haben wir daran intensiv gefeilt.“ Jetzt werde man sehen, wie gut seine Schützlinge das in Suhl schon umsetzen können.

In Wolfsgrube erwartet der Coach einen heißen Tanz: „Suhl hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt, sich auf einigen Positionen gut verstärkt. Schon Schwerin hat sich gegen die Thüringerinnen schwergetan und nicht zuletzt hat der Sieg gegen Vilsbiburg gezeigt, dass der VfB sehr viele verschiedene Lösungen im Angriff parat hat und das macht die Mannschaft zum Teil unberechenbar“, so Waibl, der alle Spielerinnen an Bord hat.