22. Januar 2020 / 09:46 Uhr

Eine „Wundertüte“ für die Volleyballerinnen des Dresdner SC

Eine „Wundertüte“ für die Volleyballerinnen des Dresdner SC

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
21.12.2019, xtkx, Volleyball 1.Bundesliga Damen, VC Wiesbaden - Dresdner SC emspor, v.l. Alexander Waibl (Dresden)}

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DSC-Trainer Alexander Waibl hofft, dass sich seine Mannschaft gegen Bacau wieder frischer präsentiert. © Jan Huebner
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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bekommen im europäischen Challenge Cup Stiinta Bacau zu Gast. Der rumänische Vertreter spielt oftmals in verschiedenen Systemen, weshalb die Mannschaft von Alexander Waibl voraussichtlich zunächst ins Spiel finden muss.

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Dresden. Nach den Bundesliga-Niederlagen gegen Potsdam und Stuttgart geht es an diesem Mittwoch für die DSC-Volleyballerinen im europäischen Challenge Cup weiter. Sie empfangen im ersten Spiel des Achtelfinales (19 Uhr) den rumänischen Vertreter Stiinta Bacau, der sich in der ersten Runde gegen die portugiesische Mannschaft von Delgada durchgesetzt hatte. Bacau belegt derzeit in der heimischen Eliteliga den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Alba Blaj.

Die Spielstärke des Gegners kann DSC-Coach Alexander Waibl derzeit nur schwer einschätzen: „Sie haben ein, zwei Spielerinnen getauscht und spielen zudem verschiedene Systeme. Deshalb ist es für uns eine kleine Wundertüte und wir werden uns im ersten Match erstmal bisschen reinfinden müssen.“ Dennoch gibt es im Team von Bacau einige bekannte Gesichter, darunter die finnische Mittelblockerin Laura Pihlajamäki, die schon in Stuttgart und Schwerin aufschlug. Auch die kroatische Libera René Sain stand in der vergangenen Saison beim VfB Suhl auf dem Feld.

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Waibl sieht gute Chancen für einen Sieg

Zu den besten Punktesammlerinnen gehörten zuletzt die Bulgarin Slavina Koleva und die rumänische Nationalspielerin Denise Adriana Rogojinaru. „Sie verfügen über viele erfahrene Spielerinnen, die in der Lage sind, ein Spiel gut zu lesen. Sie spielen einen sehr guten Schnellangriff und sind insgesamt sehr variabel“, charakterisiert Waibl die gegnerischen Stärken. „Es wird keine leichte Aufgabe, aber wir haben gute Chancen zu gewinnen“, ist der Coach zuversichtlich. Natürlich will sich seine Mannschaft mit einem Heimerfolg eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel in zwei Wochen in Rumänien schaffen, um dann ins Viertelfinale einzuziehen.

Dabei hofft der DSC-Trainer, dass seine Schützlinge die Niederlagen zu Jahresbeginn gut verdaut haben. „Wir können das ja einordnen, haben natürlich gegen Stuttgart auch unsere Defizite gesehen, an denen wir weiter arbeiten müssen. Unsere Planungen waren und sind auf die K.o.-Spiele im Europapokal und dann das Pokalfinale im Februar ausgerichtet“, erläutert er noch einmal seine Strategie. Nach einem freien Tag hätten seine Mädels aber sehr gut trainiert. „Vor dem Stuttgart-Spiel haben wir ja viel Kraft gemacht, aber gegen Bacau sollten die Spielerinnen schon wieder frischer und spritziger sein. Wir müssen nach der langen Pause jetzt wieder zu unserem Rhythmus finden“, so Waibl.

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