10. Mai 2019 / 00:37 Uhr

Da Costa und Trapp am Boden: Die Stimmen zum Eintracht-Ausscheiden gegen Chelsea

Da Costa und Trapp am Boden: Die Stimmen zum Eintracht-Ausscheiden gegen Chelsea

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pure Enttäuschung: Danny da Costa und Kevin Trapp können ihr Pech nicht fassen.
Pure Enttäuschung: Danny da Costa und Kevin Trapp können ihr Pech nicht fassen. © Getty Images
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Dieses Spiel wird so schnell kein Eintracht-Fan vergessen: Nach einer dramatischen Partie scheidet Frankfurt im Elfmeterschießen gegen Chelsea aus der Europa League. Danny da Costa und Kevin Trapp zeigten sich emotional. SGE-Trainer Adi Hütter nahm es mit Fassung. Die Stimmen nach dem Spiel im Überblick.

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Was für eine Dramatik! Eintracht Frankfurt hat nach unglaublichem Kampf das Finale der Europa League verpasst. Gegen den FC Chelsea stand es nach 120 Spielminuten 1:1 (0:1). Die Führung von Ruben Loftus-Cheek (28. Minute) egalisierte Eintracht-Star Luka Jovic in der zweiten Halbzeit (49.) und rettete seine Mannschaft so in die Verlängerung. Im Elfmeterschießen erzielte Eden Hazard den entscheidenden Elfmeter für das Team aus London.

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Die Spieler von Eintracht Frankfurt in der Einzelkritik. ©
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Ein aufgelöster Danny da Costa sagte nach dem Elfmeterschießen im Interview bei RTL: "Mein Kopf ist ziemlich leer. Wenn man 120 Minuten alles reinhaut, dann tut es unfassbar weh." Bei Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic überwiegte nach dem Ausscheiden der Stolz über seine Truppe: "Wir sind natürlich enttäuscht. Aber wir können verdammt stolz auf die Truppe sein, was sie heute abgeliefert hat."

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Der SPORTBUZZER fasst die Stimmen nach dem dramatischen Europa-League-Halbfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Chelsea London zusammen.

Danny da Costa (Eintracht Frankfurt): "Mein Kopf ist ziemlich leer. Wenn man 120 Minuten alles reinhaut, dann tut es unfassbar weh. Elfmeterschießen ist immer ein 50:50-Spiel. Wir hätten gerne mit den Fans den Einzug ins Finale gefeiert. Leider hat das Glück uns heute geschlagen. Dennoch haben wir gegen Chelsea über 120 Minuten sehr gut dagegen gehalten. Wir können sehr stolz auf uns sein. Es ist schwer, die Gedanken einzuordnen. Aber das ist Fußball. Wir müssen das akzeptieren und schnellstmöglich nach vorne schauen."

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): "Es ist schwierig. Wir haben wieder einen großen Fight hingelegt. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Ich habe den Jungs versprochen, dass ich sie ins Finale bringe. Das tut unheimlich weh. Die erste Halbzeit war nicht gut, aber danach war es deutlich besser. Ab der zweiten Halbzeit war es sensationell. Man muss der Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen – auch, wenn es heute sehr weh tut. Wir hoffen in den zwei Spielen in der Liga, dass wir alles klar machen können, damit wir auch in der nächsten Saison international spielen."

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Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Der Traum ist geplatzt. Wir waren schon fast mit einem Bein im Finale. Viele Tränen sind geflossen, weil wir uns es heute auch einfach verdient haben. Trotz allem muss man stolz sein. Die Mannschaft hat heute noch mal alles gezeigt. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir noch überzeugender spielen müssen. Und von dort an hatten wir die Nase vorn. Beim Elfmeterschießen kann man keinem eine Schuld geben. Gratulation an Chelsea für den Finaleinzug."

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): "Wir sind natürlich enttäuscht. Aber wir können verdammt stolz auf die Truppe sein, was sie heute abgeliefert hat. Um das alles zu kapieren, was die Jungs hier abgerissen haben, werde ich noch eine Weile brauchen. Es wird das Wichtigste sein, dass wir die Jungs jetzt wieder aufbauen. Am Sonntag geht es dann weiter."

Maurizio Sarri (Trainer FC Chelsea): "Es war schwierig zu gewinnen, das Spiel verlief nicht nach Plan und sehr kompliziert. Neutrale Zuschauer werden die Partie sicherlich genossen haben, aber wir haben gelitten. Es tut mir Leid, dass wir so viele Spiele haben, aber am Ende macht mich das scharf."

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