01. Oktober 2021 / 22:16 Uhr

Stimmen zum 140. Derby VfB Lübeck - 1. FC Phönix

Stimmen zum 140. Derby VfB Lübeck - 1. FC Phönix

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mirko Boland, Tommy Grupe und Aron Andreasson Schmidt nach dem 2:1.
Mirko Boland, Tommy Grupe und Aron Andreasson Schmidt nach dem 2:1. © Agentur 54°
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"Einfach herausragend, dass es dieses Lübecker Derby wieder gibt - das zeigt auch der große Andrang der Fans. Freue mich jetzt schon auf das Rückspiel.“

VfB-Trainer Lukas Pfeiffer: "Die Kulisse war überragend. Umso ärgerlicher ist es, dass wir nicht an unser Leistungslimit kommen. Wir haben leider nicht alles auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Defensiv etwas ins schwimmen gekommen. Das zweite Gegentor darf uns einfach nicht passieren. Wir sind nicht zufrieden mit dem Unentschieden."

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Phönix-Trainer Daniel Safadi: "Ein Derby, wie man sich das vorgestellt hat. Die Stimmung war richtig gut. Wir haben unsere Aufgabe sehr gut gemacht. Mehr als die richtige Reaktion gezeigt. Wir sind zufrieden heute."

Rocco Leeser, VfB-Sportdirektor: „Über 90 Minuten ist der Punkt leistungsgerecht. Die letzten 20 Minuten konnten wir Möglichkeiten kreieren. Es fehlte aber das Glück. Erste Halbzeit haben wir keinen Zugriff bekommen, waren nervös. Über die Leistung von Phönix bin nicht erstaunt. Man muss Phönix ein Kompliment machen, mit welcher Art und Weise sie gekämpft haben.“

Frank Salomon, Phönix-Sportchef: „Wir sind hochzufrieden, sind zweimal zurückgekommen und haben Moral gezeigt. Wir haben weitere Chancen gehabt. Wir haben heute gezeigt, was möglich ist. Die Mannschaft hat sich für das 1:7 gegen Flensburg rehabilitiert. Lübeck hat ein spannendes Spiel gesehen.“

Torschütze und Ex-VfBer Kubilay Büyükdemir, Phönix-Mittelfeldspieler: „Das ist Derby. Ich wurde vor dem Tor von den VfB-Fans provoziert, was aber normal ist. Der Punkt ist hochverdient, hätten sogar gewinnen können. Wir haben die besseren Chancen gehabt mit zweimal Latte. Wir können zufrieden mit dem Auftritt sein.“

Nico Fischer, Phönix-Kapitän: „Das war eine Top-Reaktion von uns. Wir können auch gewinnen, waren das bessere Team. Beide können mit dem 2:2 zufrieden sein. Wenn der Vorteil nicht bei uns war.“


Torschütze und Ex-VfBer Kenny Korup, Phönix-Verteidiger: „Das war ein geiles Erlebnis. Geile Kulisse, ein Tor an alter Wirkungsstätte. Was will man mehr. Ich hatte es im Gefühl, dass ich treffe. Wir können absolut zufrieden sein. Es ist sogar ärgerlich, weil wir zweimal Latte noch hatten. Wir sind zweimal stark zurückgekommen. Es freut mich ungemein für unsere Fans.“

Mirko Boland, VfB-Mittelfeldspieler: „Die Fanschelte ist völlig zurecht. Die Kulisse hat uns nicht beflügelt, eher gehemmt. Wir treffen falsche Entscheidungen, wollten Fußball spielen. Das 1:1 legen wir uns selbst rein.“

Torschütze Cemal Sezer, VfB-Stürmer: „Wenn du zweimal führst, musst du das Ding über die Zeit bringen. Das ist übertrieben bitter. Die Gegentore haben wir uns selbst eingeschenkt. Es ist schwer in Worte zu fassen, woran es lag. Das Spiel hätte in beiden Richtungen kippen können. Außer Tommy, Mirko, Morten und ich hat der Rest noch nie vor solch einer Kulisse gespielt. Wir dürfen nicht verlieren. Ich kann verstehen, dass die Fans nicht zufrieden sind.“

Morten Rüdiger, VfB-Mittelfeldspieler: „Das Derby zu Hause musst du gewinnen. So gibt es die endgültige Entscheidung im Rückspiel. Ich habe viel Kampf gesehen. Wir kriegen zu leichte Gegentore.“

Tommy Grupe, VfB-Kapitän: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Phönix hatte Möglichkeiten. Bei den Gegentoren waren wir nicht aufmerksam. Das 2:2 geht in Ordnung. Zu Hause ist das aber viel zu wenig.“

Der frisch gewählte Lübecker Bundestagsabgeordnete Tim Klüssendorf: „Spannendes Spiel zweier Mannschaften, die eher über den Kampf im Spiel waren mit vielen kleinen Fehlern auf beiden Seiten, die zu einem verdienten Unentschieden führten. Insgesamt aber einfach herausragend, dass es dieses Lübecker Derby wieder gibt - das zeigt auch der große Andrang der Fans. Freue mich jetzt schon auf das Rückspiel.“