21. Dezember 2019 / 17:54 Uhr

Stimmen zum 2:0-Arbeitssieg des VfB Lübeck gegen Altona 93

Stimmen zum 2:0-Arbeitssieg des VfB Lübeck gegen Altona 93

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Fabio Parduhn freut sich mit Co-Trainer Luis Diogo Campos über sein Tor.
Fabio Parduhn freut sich mit Co-Trainer Luis Diogo Campos über sein Tor. © 54°/Garve
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Der VfB zeigt sich nach den letzten drei Punkten des Jahres "erschöpft, aber zufrieden"

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Trainer Rolf Landerl (VfB Lübeck): „Ich freue mich, dass wir den Besuch der Fans mit drei Punkten belohnen konnten. Gegen einen sehr tief stehenden Gegner war der Wille immer da, Chancen zu kreieren. Durch die Umstellung auf die Viererkette hatten wir noch mehr Überzahl auf den Seiten. Das Konzept ist aufgegangen. Fabio trifft den Ball aus 20 Metern super. Wir können auf ein tolles Jahr mit 77 Punkten saisonübergreifend zurückblicken. Mit dem heutigen Sieg sind wir nach dem Tief im November voll dabei. Wir gehen erschöpft, aber zufrieden in einen kurzen Urlaub.“

Der neue Sportdirektor Rocco Leeser: „Wir haben sehr erwachsen und geduldig gegen einen unglaublich tief stehenden Gegner gespielt. Der Gegner war sehr zäh. Solche Mannschaften muss man kaputt spielen. Wir standen sehr diszipliniert und haben sehr geduldig gespielt. Der Gegner hat keine Chance bekommen. Man hat gemerkt, dass die Spritzigkeit gefehlt hat. Die drei Wochen Pause haben sich die Jungs absolut verdient. Ich schließe nicht aus, dass wir in der ersten oder zweiten Januarwoche etwas Personelles zu vermelden haben.“

VfB Lübeck - Altona 93 2:0 (21.12.2019)

Patrick Hobsch (l.) und Florian Riedel jubeln nach einem Tor. Zur Galerie
Patrick Hobsch (l.) und Florian Riedel jubeln nach einem Tor. ©

Torschütze Fabio Parduhn: „Mein Tor direkt nach der Pause war der klassische Dosenöffner gegen einen tief stehenden Gegner. Es hätte eine zähe Angelegenheit werden können. Ich treffe den Ball gut und habe mir gedacht, diesen direkt zu nehmen. Ich bin beim Torjubel zu unserem Co-Trainer gelaufen, weil er mir vor dem Spiel ein, zwei Sachen auf den Weg gegeben hat. Er hat gesagt, ich soll mich so wie im Training reinknien und soll einfach scoren.“

Kapitän Tommy Grupe: „Ein paar Tage frei tun jedem gut zum Kraft tanken. Das war ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Jahres 2019 für den VfB Lübeck. Heute war es nicht so leicht, Fußball zu spielen. Altona 93 hat versucht, mit allen Leuten zu verteidigen. Es war ein Geduldsspiel. In der zweiten Halbzeit hätten wir ein paar Tore mehr machen können. Das ist ein gutes 2:0. Die Umstellung auf die Viererkette ging auf.“

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Ahmet Arslan: „Wir haben gewonnen, das zählt. Der Boden war tief und der Gegner stand sehr tief. Wir mussten geduldig spielen. Das war nicht ganz easy, haben wir aber gut gemacht. Wir haben unseren Stiefel heruntergespielt. Wir haben uns zu sehr in Gespräche mit den Gegenspielern verwickeln lassen. Das haben wir nicht clever gemacht. Dass wir nach der Pause auf Viererkette umgestellt haben, ist aufgegangen. Dadurch hatten wir vorne einen Mann mehr. Die Standards, in erster Linie die Ecken, haben wir dieses Mal nicht gut ausgespielt. Wobei Altona auch gute Männer hinten drin hat.“

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Trainer Berkan Algan (Altona 93): „Das war heute ein sehr schwieriges Spiel für uns. Wir hatten viele krankheits- und berufsbedingte Ausfälle. Dafür hat die Mannschaft es sehr gut verteidigt. So konnten wir im ersten Durchgang die brandgefährlichen Standards der Lübecker entschärfen. Das 0:1 war ein Weihnachtsgeschenk und hat die Aufgabe an der Lohmühle erschwert. Das 0:2 war dann ein deutlicher Deckel. Wir waren nicht gefährlich genug. Wir hatten heute sieben U23-Spieler im Aufgebot. Der VfB ist eine Mannschaft, die zurecht aufsteigen will.“

Der Ex-Lübecker Kubilay Büyükdemir: „In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht. Wir waren gut im Spiel. Nach dem 0:1 wurde es schwer. Der Platz war tief und sehr schwer zu bespielen. Ich konnte gar nicht anziehen. Eigentlich war der Platz unbespielbar.“