06. Oktober 2019 / 17:58 Uhr

Stimmen zum 2:1-Sieg des VfB Lübeck gegen Werder Bremen II

Stimmen zum 2:1-Sieg des VfB Lübeck gegen Werder Bremen II

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Die Spieler des VfB Lübeck freuen sich mit den Fans.
Die Spieler des VfB Lübeck freuen sich mit den Fans. © Agentur 54°
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Nach dem knappen, aber verdienten Sieg gegen die Zweitvertretung des SV Werder Bremen, äußerten sich die Akteure zum Spiel

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Lübecks Trainer Rolf Landerl: „Wir haben ein spannendes Regionalligaspiel gesehen – gegen eine spielstarke Mannschaft, die hochtalentiert ist. Den einen oder anderen Spieler werden wir sicher irgendwann höher sehen. Wir haben unseren Plan konsequent durchgezogen. Einzig haben wir es versäumt, uns im ersten Durchgang nicht genügend zu belohnen. Nach dem 0:1 durch einen Konter sind wir positiv zurückgekommen – wie schon in den letzten Wochen. In der zweiten Halbzweit waren wir vom Kampf und der gebotenen Härte präsent und haben uns viele gute Spielzüge herausgespielt. Wir haben frisch von der Leber gespielt. Auch wenn unsere Chancen nicht reingegangen sind. Dafür haben wir klasse Standards gezeigt. Ich muss an dieser Stelle unserem ganzen Staff sowie allen Spieler ein Riesenkompliment machen. Jeder einzelne ist extrem wichtig für unser Projekt und unsere Qualität, um die Jungs jedes Wochenende so auf die Matte zu bringen.“

Florian Riedel: „Wir sind zufrieden. Die drei Punkte sind mehr als verdient. Wir spielen eine super erste Halbzeit, haben es aber versäumt, uns zu belohnen. Wir haben teilweise überpowert. Leider haben wir Luft gehalten, als der Gegner einmal in die Nähe unseres Tores gekommen ist. Das 0:1 fiel aus dem Nichts. Umso besser war unsere Reaktion. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel hätten verlieren können.“

VfB-Kapitän Daniel Halke: „Der Sieg ist absolut verdient. Schließlich ist Werder Bremen keine Dorftruppe. Sie haben nach vorne richtig Tempo. Das 0:1 war bitter. Unsere Truppe zeichnet aus, dass uns Rückschläge nicht zurückwerfen. Wir haben nicht zum ersten Mal Moral bewiesen. Das spricht für die Truppe. Wir haben es uns bisschen schwerer gemacht, als vorgenommen. Vor dem 0:1 muss es schon 2:0 oder 3:0 für uns stehen. Wenn wir die Spiele aber so gewinnen, ist mir das ziemlich egal.“

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Arslan: "Wir waren über 90 Minuten dominant"

Rechtsaußen Yannick Deichmann: „Wir wissen von Woche zu Woche, dass wir nichts geschenkt bekommen, und freuen uns, dass wir gewonnen haben. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem nächsten Spiel in Norderstedt. Dort ist es nie einfach zu spielen.“

Stürmer Ahmet Arslan, der als zweifacher Vorlagengeber glänzte: „Der Sieg ist hochverdient, auch wenn das Ergebnis das nicht wiederspielgelt. Wir waren über 90 Minuten dominant. Es gab ein, zwei Szenen, wo wir nicht richtig in den Zweikämpfen waren – wie beim 0:1. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Bremen keine Thekentruppe ist. Auch wenn ich heute nicht getroffen haben, zählt einzig, dass wir gewonnen haben. Ich freue mich, dass ich zwei Assists beisteuern konnte. Respekt, wie Bremens Torwart in der ersten Halbzeit im Eins-gegen-Eins gegen mich hält. Bei der Flanke zum 1:1 durch Hobsch habe ich ihn direkt gesehen. Dass er den Ball so trifft, ist natürlich schön. Die Standards trainieren wir. Das 2:1 durch Tommy Grupe war einstudiert. Die anderen Eckvarianten, zum Beispiel kurz ausgeführt, waren heute nicht passend bei den tiefen Platzverhältnissen.“

Stürmer Patrick Hobsch, der das 1:1 vor der Pause köpfte: „Das war heute unser bestes Ligaspiel. Werder Bremen hatte keine Möglichkeiten und hat nicht groß am Spiel teilgenommen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Zum einen beim 0:1, das aus dem Nichts fiel. Davor hatte ich selbst schon zwei Riesenmöglichkeiten. Das 0:1 war die gleiche Situation wie beim HSV II. Wir wissen, dass wir genügend Qualität haben, und haben unser Spiel durchgezogen. Wir müssen höher gewinnen. Wir sind aber zufrieden. Schließlich haben wir gegen den Tabellenvierten gespielt.“

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Bremens U23-Trainer Konrad Fünfstück: „Ich denke, dass viel Bewegung im Spiel drin war. Auf einem nicht ganz einfachen Geläuf. Für unsere Mannschaft war das ein gutes Spiel für die Entwicklung der jungen Spieler. Die Zweikämpfe, die die Lübecker fair gelöst haben, können wir uns abschauen. In der ersten Halbzeit hatte der VfB gute Möglichkeiten, wo wir Glück hatten. Wenn wir in der zweiten Halbzeit das 1:2 gemacht hätten, wäre es interessant gewesen, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Das war der Knackpunkt. Der VfB hat verdient gewonnen. Wenn ich mir das Drumherum hier mit den Zuschauern anschaue, muss ich sagen, ist die Regionalliga die falsche Liga für den VfB Lübeck. Die Mannschaft hat die nötige Qualität, um aufzusteigen.“

VfB Lübeck gewinnt 2:1 gegen Werder Bremen II. (06.10.2019)

Dennis Hoins ist vor Bennet van den Berg am Ball. Zur Galerie
Dennis Hoins ist vor Bennet van den Berg am Ball. ©
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