26. Oktober 2019 / 18:05 Uhr

Stimmen zum 4:0 des VfB Lübeck gegen Hannover 96 II (mit Video)

Stimmen zum 4:0 des VfB Lübeck gegen Hannover 96 II (mit Video)

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Dennis Hoins freut sich über sein Tor.
Dennis Hoins freut sich über sein Tor. © Agentur 54°
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Trainer Rolf Landerl: "Es hätte sich keiner beschweren können, wenn wir das eine oder andere Tor mehr erzielt hätten. Die Mannschaft hat sich reingeackert und gearbeitet. Das war ein verdienter Sieg mit schönen Toren."

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VfB-Trainer Rolf Landerl, der am Donnerstag seinen 44. Geburtstag gefeiert und nach dem Spiel ein Ständchen von der Mannschaft in der Kabine erhalten hat: „Der Sieg ist das schönste Geschenk. Mehr will ich gar nicht haben. Bis auf einen kurzen Aussetzer in der Schlussphase, als unser Torwart Lukas Raeder die Null hält, haben wir alles im Griff gehabt. Wir waren griffig und eng an den Gegenleuten dran. Wir haben uns auf einen unangenehmen Gegner eingestellt. Wir haben wenig zugelassen und wollten nachlegen, um Ruhe reinzubekommen. Das 2:0 war vom Zeitpunkt her sehr günstig. Hannover hatte wenig entgegenzusetzen. Man hat die Verunsicherung der jungen Mannschaft gemerkt. Es hätte sich keiner beschweren können, wenn wir das eine oder andere Tor mehr erzielt hätten. Die Mannschaft hat sich reingeackert und gearbeitet. Das war ein verdienter Sieg mit schönen Toren. Deichi hat heute auf ungewohnter Position gespielt und sich der Situation gut angepasst. Er hat das Tempo gut dosiert und hat sich mit dem Tor belohnt. In den letzten Wochen hatte ihm ein bisschen die Effektivität gefehlt. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Landespokal-Halbfinale beim TSB Flensburg (am 31.10., die Red.), das wir hoch seriös angehen werden.“

Torbuzzer: VfB Lübeck - Hannover 96 II, Weiche Flensburg - FC St. Pauli II, HSC Hannover - Holstein Kiel II, PSV Neumünster - Inter Türkspor, TSB Flensburg - Preussen Reinfeld

Yannick Deichmann: „Im Gegensatz zum Havelse-Spiel haben wir heute nach der Halbzeit weitergemacht. Wichtig war, dass wir zu Null gespielt haben. Auf der linken Seite habe ich noch nie gespielt. Ich habe versucht, meine Aufgabe zu erledigen. Meine Mitspieler haben mich wahrscheinlich so oft gesucht, weil ich eigentlich sonst offensiver spiele. Wir dürfen nie weniger als einhundert Prozent abrufen. In Havelese hatte noch die nötige Aggressivität gefehlt. Dass ich nach meinem Tor zur Ersatzbank zu Benjamin Gommert gelaufen bin, habe ich für ihn gemacht. Wir brauchen einfach alle Spieler. Für Benny ist die Situation nicht einfach. Wir sind gute Freunde und er ist ein wichtiger Teil der Mannschaft wie jeder andere Spieler auch. Mir war es wichtig, dass wir als Team jubeln."

Stürmer Ahmet Arslan: „Ich freue mich, dass wir endlich mal 90 Minuten dominant waren und zu Null gespielt haben. Wir hätten eigentlich höher gewonnen können. Ich kann nicht viel schlechtes finden. Das wäre sonst Meckern auf hohem Niveau. Nach dem letzten Spiel gab es klare Worte, die natürlich intern bleiben. Doch eine Aussage vom Trainer ist bei mir hängen geblieben, dass nichts im Leben steil bergauf geht. Das ist menschlich und gehört zur Entwicklung dazu. Keiner hat gesagt, dass wir alle 34 Spielen gewinnen. Schön, dass die Entstehung zum 3:0 funktioniert hat. Wenn ich sagen würde, dass es einstudiert war, wäre es gelogen. Wir wollten den Gegner 90 Minuten zustellen. Das ist viel Laufarbeit. Ich habe keine Chance von Hannover gesehen. Dass man dann fünf Minuten nicht so den Zugriff hat, ist normal.“

VfB-Jubel nach dem Sieg gegen Hannover

Debütant Jamie-Liam Shalom: „Ich war ein bisschen aufgeregt bei der Einwechselung, da ich erst kurz bei der Ligamannschaft dabei bin. Ich bin froh, dass ich zum Kader gehöre. Das war super wie auch das Ergebnis. Ich habe mich gefreut, dass die Mannschaft so eine Reaktion nach dem 1:3 in Havelse gezeigt hat. Der Unterschied zur U19 ist auf jeden Fall das Tempo in der Regionalliga und der körperliche Unterschied, wo ich ja ein eher schmächtiger Spieler bin. Bei meinen Aktionen im Spiel habe ich schon gemerkt, dass ein bisschen Nervosität dabei war – abhaken. Hauptsache wir haben gewonnen.“

VfB Lübeck - Hannover 96 II

Yannick Deichmann erzielt das 1:0 gegen Tim Walbrecht und Julian Klar. Zur Galerie
Yannick Deichmann erzielt das 1:0 gegen Tim Walbrecht und Julian Klar. ©
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Gästetrainer Christoph Dabrowski: „Der Sieg ist absolut verdient. Die erste Halbzeit konnten wir noch einigermaßen ausgeglichen gestalten. In der zweiten Halbzeit waren wir der Situation nicht mehr gewachsen. Nach dem 2:0 und 3:0 sind die Dämme gebrochen. Lübeck war eine Nummer zu groß für uns.“

Regionalliga-Saison 2019/2020 VfB Lübeck

Los ging die Saison 2019/2020 am 27. Juli 2019 mit einem 3:1-Heimsieg über den SSV Jeddeloh. Vor 2413 Zuschauern auf der Lohmühle trafen Tommy Grupe (v.l.), Ahmet Arslan und Patrick Hobsch. Zur Galerie
Los ging die Saison 2019/2020 am 27. Juli 2019 mit einem 3:1-Heimsieg über den SSV Jeddeloh. Vor 2413 Zuschauern auf der Lohmühle trafen Tommy Grupe (v.l.), Ahmet Arslan und Patrick Hobsch. ©
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